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Gaspreise

Für jeden Zehnten wird’s im Herbst teurer

Für mehrere Millionen Haushalte wird das Heizen mit Gas in den kommenden Monaten wieder teurer. Nach aktuellen Recherchen des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de (www.toptarif.de) steigen die Gaspreise pünktlich zum Herbstbeginn bei rund jedem zehnten Grundversorger.

Insgesamt haben bereits 74 Unternehmen Tariferhöhungen von bis zu 19,2 Prozent in den kommenden Monaten angekündigt. Wie bereits im gesamten Jahresverlauf agieren die Versorger aber sehr uneinheitlich. So wird der Gasbezug im September und Oktober bei mehr als 40 Unternehmen um bis zu 17,2 Prozent günstiger. 

Mehrkosten bis zu 238 Euro …

Durch die angekündigten Preiserhöhungen entstehen einem vierköpfigen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh Gas im Mittel zusätzliche Kosten von 8,9 Prozent bzw. 115 Euro. In der Spitze kommt es sogar zu Tariferhöhungen von bis zu 238 Euro im Jahr. Betroffen von steigenden Gaspreisen sind neben mehreren Hunderttausend Kunden der Berliner GASAG u.a. auch Verbraucher in Karlsruhe, Ulm, Wiesbaden, Oberhausen, Saarbrücken und Wolfsburg. Bei anderen Großversorgern wie E.ON und EnBW gibt es bislang noch keine konkreten Preisankündigungen. Bei RWE soll es bis zum Jahresende keine Gaspreiserhöhungen geben. 

… Entlastungen bis zu 261 Euro

"In den vergangenen Jahren waren die Preisanpassungen in der Branche auf Grund der relativ starren Ölpreisbindung sehr einheitlich", erklärt Energieexperte Thorsten Bohg von toptarif.de (www.toptarif.de). "In diesem Jahr lassen sich hingegen große Unterschiede in den jeweiligen Preissetzungen ausmachen." So gibt es auch im kommenden Herbst einen starken Gegentrend zu den angekündigten Preiserhöhungen. Insgesamt werden Verbraucher bei mehr als 40 örtlichen Versorgern, u.a. in Bielefeld, Bayreuth, Jena und Baden-Baden, um durchschnittlich 6,7 Prozent entlastet. Bei einer jährlichen Abnahmemenge von 20.000 kWh Gas sinken die Kosten im Mittel um 93 Euro und in der Spitze sogar um bis zu 261 Euro. 

"Während die Unternehmen im Zuge von Preiserhöhungen in der Regel mit einem verstärkten Anpassungsdruck durch die Ölpreise argumentieren, verweisen viele Versorger, die jetzt ihre Preise senken, darauf, dass sie in der Lage waren, Gas zu günstigeren Bezugskosten zu beschaffen", so Bohg. 

Mittelfristiger Trend bei den Gaspreisen zeigt nach oben

Trotz der aktuell großen Bandbreite in der Preisgestaltung zeigt der mittelfristige Trend bei den Gaspreisen nach oben. "Mit Blick auf das anhaltend hohe Preisniveau bei Roh- und Heizöl sowie die sich verfestigende Erholung der Weltwirtschaft drohen Gaskunden spätestens zum Beginn des kommenden Jahres wieder flächendeckende Preiserhöhungen", warnt Bohg. 

Angesichts der hohen Wahrscheinlichkeit steigender Gaspreise und der aktuell großen Preisunterschiede raten die Experten von toptarif.de (www.toptarif.de) zu einem einfachen Wechsel des Gasanbieters. In der Regel liegen günstige Wettbewerber rund 15 bis 20 Prozent unter den Angeboten des örtlichen Grundversorgers. Zudem ist die Wahl eines neuen Anbieters völlig sicher, da der Verbraucher während des gesamten Wechselprozesses gesetzlich geschützt ist.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/gas) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 begin_of_the_skype_highlighting              0800 - 10 30 499 begin_of_the_skype_highlighting              0800 - 10 30 499      end_of_the_skype_highlighting      end_of_the_skype_highlighting können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über Alternativen in ihrer Region informieren und kostenlos zu günstigeren Gasanbietern wechseln.

(toptarif.de)


 


 

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