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Gastgewerbe

Gastgewerbeumsatz real um 0,7% gestiegen

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im Juni 2010 nominal 3,6% und real 0,7% mehr um als im Juni 2009

. Gegenüber dem Vormonat war der Umsatz im Gastgewerbe im Juni nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 2,3% und real 2,1% höher.

Das Beherbergungsgewerbe erzielte im Juni 2010 einen nominalen Umsatzzuwachs von 8,2% gegenüber dem Vorjahresmonat (real + 2,1%). In der Gastronomie wurden nominal 1,2% mehr und real 0,1% weniger als im Juni 2009 umgesetzt. Innerhalb der Gastronomie verzeichneten die Caterer einen Umsatzanstieg von nominal 7,2% und real 6,4%.

Im ersten Halbjahr 2010 setzte das Gastgewerbe in Deutschland nominal 1,7% mehr, real aber 1,0% weniger um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Methodische Änderungen ab Berichtsmonat Juni 2010
Bei der monatlichen Gastgewerbestatistik wurde eine Reihe von methodischen Änderungen vorgenommen, um die Repräsentativität der Statistik deutlich zu verbessern:

Die Ergebnisse basieren ab dem Berichtsmonat Juni 2010 auf einem neuen Berichtskreis, der auf der Grundlage einer jährlichen Rotation der meldenden Unternehmen gebildet wurde. 2010 wurden dabei circa 2 800 Einheiten der alten Unternehmen gegen neue Unternehmen ausgetauscht. Im Zuge der Rotation wurde der Berichtskreis außerdem durch weitere 2 800 Einheiten aufgefüllt.
Weiterhin wurde die Zusammensetzung des neuen Berichtskreises auf aktuelle Strukturen des Gastgewerbes nach der neuen Wirtschaftszweigklassifikation 2008 umgestellt. Der bisherige Berichtskreis war im Wesentlichen auf die Strukturen aus dem Jahr 2003 abgestimmt.

Aufgrund dieser Maßnahmen liegt die Umsatzentwicklung der Unternehmen des neuen Berichtskreises im Gastgewerbe generell höher als die des bisherigen. Hieraus ergeben sich höhere Veränderungsraten des Umsatzes für das erste Halbjahr 2010 als bislang dargestellt.

Die Meldungen der Unternehmen des neuen Berichtsfirmenkreises sind rückwirkend ab Januar 2009 in die Ergebnisse der monatlichen Gastgewerbestatistik integriert. Erfahrungsgemäß stellt ein Teil der neuen Stichprobenunternehmen seine Angaben zunächst nicht zeitgerecht zur Verfügung. Die Umsätze für den Juni weisen darum etwas größere Schätzanteile (32,4%) auf als im Durchschnitt der ersten Monate dieses Jahres (25,2%). Interne Analysen deuten darauf hin, dass die Messzahlen nach dem Austausch der Schätzungen durch die Meldungen dieser Unternehmen zurückgehen werden.

(Statistisches Bundesamt)


 


 

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