Sie sind hier: Startseite Düsseldorf Aktuell News
Weitere Artikel
  • 23.01.2014, 14:00 Uhr
  • |
  • Düsseldorf
Gewinn

Küchenexperte WMF erzielt wieder Millionengewinne

Seit knapp 160 Jahren zählt die Württembergische Metallwarenfabrik AG mit Sitz in Geislingen/Steige zu den führenden Herstellern und Vertreibern im Bereich Haushaltswaren, Küchengeräte und Gastronomie.

In Sachen zukunftsfähiger Küchenneuheiten spielt WMF mit seinen Produkten ganz weit vorne mit. 2011 erhielt das Unternehmen im Rahmen des TOP 100 Innovationswettbewerbs für Optimierungen am eigenen, international patentierten Cromargan protect® Besteck den "Top 100 Award" vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien. Mit dem Gütesiegel schaffte es WMF in die Liga der besten mittelständischen Innovatoren des Jahres. Neben Besteck umfassen Koch- und Tischgeschirr, Elektrokleingeräte und gewerbliche Kaffeevollautomaten die Hauptverkaufssegmente.

Zuletzt hat der Küchenausrüster mit dem weltweit ersten App-gesteuerten Kochsystem auf sich aufmerksam gemacht. Der Dampfgarer WMF Vitalis mit Cook Assist wurde 2013 auf der alljährlichen Messe "Ambiente" in Frankfurt am Main erstmalig vorgestellt. Damit präsentierte sich WMF einmal mehr als Weltmarke. Auch 2014 wird WMF auf der Internationalen Konsumgütermesse erneut als der traditionell größte Aussteller vertreten sein. Ein Überblick über das komplette Sortiment des Unternehmens finden Interessierte auf wmf.de.

Trotz Rückschläge befindet sich WMF auf Erfolgskurs

Dank des ungebrochen großen Innovationsgeistes verbucht der WMF-Konzern beinahe jedes Jahr Rekordumsätze. 2012 knackte der Konsumgüterhersteller mit dem ehemaligen Vorstandschef Thorsten Klapproth zum ersten Mal die Marke von einer Milliarde Euro. Mit 1.027,3 Millionen Euro erwirtschaftete WMF im Vergleich zum Vorjahr (2011: 979,7 Mio. Euro) einen Anstieg der Erlöse um fünf Prozent. Auch in den weiteren Jahren ist laut WMF-Vorstand ein Wachstum der Umsätze von jeweils mindestens fünf Prozent eingeplant. Im letzten Geschäftsjahr musste WMF jedoch ein paar Rückschläge hinnehmen. Laut aktueller Zwischenmitteilung zum 3. Quartal des Geschäftsjahres 2013 habe sich die weiterhin schwache Konjunktur in Europa wachstumshemmend auf den Geschäftsverlauf der WMF-Gruppe ausgewirkt. Die stärksten Einbußen musste WMF in der Geschäftssparte Elektrokleingeräte hinnehmen. Bedingt durch den Verkauf und die Entkonsolidierung der Princess-Gruppe sank der Umsatz im ersten Halbjahr um 5 Prozent auf 34 Millionen Euro. Für ausgeglichene Verhältnisse sorgte allerdings eine Umsatzsteigerung von 57 Prozent bei den im Geschäftsbereich verbleibenden Elektrokleingeräten der Marke WMF. Die Umsätze konnten mit einem Gewinn von 50 Prozent auch im dritten Quartal gehalten werden.

Insgesamt konnte der WMF-Konzern bis zum 30. September 2013 mit 705,4 Millionen Euro (im ersten Halbjahr 467,4 Millionen Euro) einen Umsatz auf Vorjahreshöhe verzeichnen. Bereinigt um den Verkauf der Princess-Gruppe, liegt der Umsatz sogar um zwei Prozent über dem Wert des Vorjahres. Dabei fiel das Wachstum im Inland deutlich stärker aus als das im Ausland: Während der Umsatz im Inland um 5 Prozent auf 375,0 Millionen Euro stieg, sank der Umsatz im Ausland um 5 Prozent auf 330,4 Millionen Euro. An der bereits eingeschlagenen Internationalisierungsstrategie hält WMF künftig dennoch fest. Hierzu soll die gute Wettbewerbsposition der WMF-Gruppe im Inland und in Europa stärker an die globalen Anforderungen der Märkte angepasst werden. Ein wichtiger Schritt in Richtung internationale Expansion war die Übernahme von WMF durch den US-Finanzinvestor KKR (Kohlberg Kravis Roberts & Co.) im Herbst 2012 über die Münchener Finedining Capital GmbH. Das Expansionsbestreben der WMF ist des Weiteren vor allem auf den asiatischen Markt gerichtet. Als größter Wachstumsmotor gilt bisher der Geschäftsbereich Kaffeemaschinen. Der Umsatz sei hier bei stärkerer Auslandsentwicklung um 1 Prozent auf 241,4 Millionen Euro angestiegen. Den eigenen Prognosen entsprechend wird der Umsatz für das Gesamtjahr 2013, abzüglich eines Verlustes von 40 Millionen Euro durch den Princess-Verkauf, voraussichtlich auf dem Vorjahresniveau stehen bleiben.

(Redaktion)


 


 

WMF
Umsatz
Geschäftsbereich
Innovation
Inland
Wachstum
Princess-Gruppe

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "WMF" - jetzt Suche starten:

Entdecken Sie business-on.de: