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  • 09.12.2013, 10:46 Uhr
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Gewinn

ProSiebenSat.1 meldet Gewinnplus

Ende 2000 wurde die ProSiebenSat.1 Media AG als Zusammenschluss von ProSieben und Sat.1 offiziell gegründet. Als eines der führenden Medienhäuser Europas vereint der Konzern nicht nur eine Flotte von Free-TV-Sendern wie ProSieben, Sat.1 oder N24 unter einem Dach, sondern auch über 20 weitere Unternehmen, unter denen Bezahlsender und verschiedene Internetpräsenzen und -dienste vertreten sind.

Die Gruppe sendet bereits in mehreren europäischen Ländern und seit 2004 sogar in den Vereinigten Staaten von Amerika. Auch ein Musiklabel ist mit Starwatch im Portfolio enthalten. Die Ausweitung der Tätigkeitsfelder ist offenbar erfolgreich, denn der Medienkonzern meldete für das dritte Quartal 2013 eine deutliche Umsatzsteigerung und erfüllte damit die eigenen Prognosen. Mit Investitionen in das Digitalgeschäft möchte Konzernchef Thomas Ebeling den Trend weiter ausbauen.

Die Erschließung neuer Geschäftsfelder

Da der Fernseh-Werbemarkt großen Schwankungen ausgesetzt ist, arbeiten Medienkonzerne stets am Ausbau des eigenen Spektrums und setzen dabei vermehrt auf die Geschäftsfelder digitales Fernsehen und Internet. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten bleibt die ProSiebenSat.1 Media AG dem Bewegtbild dabei jedoch verbunden. Neue Internettrends werden außerdem besonders miteinbezogen, um die Umsatzbasis der TV-Kette zu stärken.

  • Online-Mediatheken und Video-On-Demand: Studien zufolge wird das Internet-Fernsehen in den kommenden Jahren stark wachsen. Die ProSiebenSat.1 Media AG hat auf die Verlagerung der Video-Unterhaltung in das Internet mit Mediatheken wie Maxdome, in der Nutzer über ein Abo Filme und Serien schauen können, reagiert. Übertragungen von Eigenproduktionen und Replay-Angebote werden zusätzlich über mehrere andere Webportale zur Verfügung gestellt.
  • Online- und Browsergames: Kleinere Time-Waster und größere Browserspiele haben in den vergangenen Jahren einen unglaublichen Aufstieg erlebt. Webbasierte Minispiele sind wie die Pilze aus dem Boden geschossen und wurden von den Internetusern so positiv aufgenommen, dass der Medienkonzern ein eigenes Spieleportal mit den beliebtesten Games verschiedener Genres ins Portfolio aufnahm. Mittlerweile ist das Angebot an vergleichsweise aufwendigen Free-2-Play-Spielen beachtlich gestiegen.
  • Soziale Netzwerke und Video-Plattformen: Die Medienanstalt mit Sitz in Unterföhrung setzt bei dem Ausbau neuer Wachstumsfelder besonders auf aktuelle Trends im Online-Geschehen. So hat man mit dem werbefinanzierten Videoportal MyVideo den Boom der Webstars aufgegriffen und fördert diese nun über die eigene, professionellere Plattform mit speziellen Kanälen sowie der Möglichkeit zu Online-TV-Shows über einen Livestream.

Medienanstalt weiter auf Zielgruppenfang

Die Erweiterung der Geschäftsfelder ist mit diesen großen Veränderungen jedoch noch nicht abgeschlossen. Als nächstes Projekt ist Medienberichten zufolge ein türkischsprachiger Sender im Gespräch, da die türkisch-stämmige Bevölkerung ein großes Interesse an Fernsehformaten in ihrer Muttersprache zu haben scheint und damit zusätzliche Einnahmen generierern könnte. Genaueres ist jedoch noch nicht bekannt.

(Redaktion)


 


 

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