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Glasmacherviertel

Es tut sich was: Bodensanierung als Startschuss für 1400 neue Wohnungen in Düsseldorf

Viele Jahre lag das Gelände der einstmals weltgrößten Glashütte im Düsseldorfer Osten brach: Auf mehr als 30 Hektar Fläche vergammelten Industriedenkmäler, Vandalismus und nächtliche Diebeszüge auf dem Gelände waren an der Tagesordnung. Mit dem Beginn der Bodensanierung tut sich ein Silberstreifen am Horizint auf.

Auf zwei Dritteln der Industriebrache wird Patrizia Immobilien, seit zwei Jahren Eigentümer des Areals, rund 1400 neue Wohnungen, eingebettet in ebenso neue Grünflächen, erreichten. Voraussetzung dafür ist die Sanierung der Fläche, auf dem über hundert Jahre lang Glas produziert wurde. Wie Patrizia jetzt mitteilt, rücken in wenigen Tagen die ersten Baumaschinen auf das Gelände im Düsseldorfer Stadtteil Gerresheim. Am 1. September beginnen die Arbeiten für die Bodensanierung.

Experten gehen davon aus, dass die komplette Sanierung des 200.000 Quadratmeter großen Areals, auf dem das neue "Glasmacherviertel" entsteht, rund zwei Jahre dauern wird. Ein erster Schritt ist der Abriss des Gebäudes Nr. 320/321, das am Südrand des Grundstücks nahe der Bahnstrecke steht. Es ist, neben den drei denkmalgeschützten Gebäuden und der Pforte, der letzte noch verbliebene Hochbau auf dem Grundstück. Alle anderen Gebäude stehen auf städtischem Grund.

Parallel zu dem Abriss werden alte Kellergeschosse sowie unterirdische Einbauten, Kanäle und Versorgungsleitungen abgebrochen. Im Anschluss daran werden alle Schadstoffe gründlichst abgetragen und vom Gelände entfernt.

Gudrun Piesczek, bei Patrizia Projektleiterin für die Entwicklung des Glasmacherviertels: „Nach den langwierigen Vorbereitungen und Abstimmungen sind wir froh, dass nunmehr mit den eigentlichen Arbeiten für die Entwicklung der Flächen begonnen werden kann. Dass jetzt die Bagger und Baumaschinen anrollen, ist für Gerresheim und darüber hinaus ein sichtbares Zeichen, dass an dieser Stelle etwas Neues entsteht – ein Stadtviertel mit Wohnraum für mehr als 3.000 Menschen.“

(Redaktion)


 


 

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