Sie sind hier: Startseite Düsseldorf Aktuell News
Weitere Artikel
Glasmacherviertel

Der Glasturm ist bald ein Solitär

Bewegung auf dem alten Glashüttengelände in Düsseldorf-Gerresheim: In wenigen Tagen beginnen die Abbrucharbeiten am ehemaligen Kartonagenlager. Das ist der letzte Abriss - alle übrigen Gebäude bleiben erhalten: Denkmalschutz.

Dazu zählt auch der gläserne Wasserturm, einst Wahrzeichen der Gerresheimer Glashütte. Zwar kann er nicht genutzt werden, bleibt aber stehen. Ein Symbol der industriellen Vergangenheit des Geländes, auf dem 1500 neue Wohnungen entstehen

Die Lagerhalle, die jetzt noch eine Fläche von 3600 m2 bedeckt, wird zu mehr als 80 Prozent abgebrochen. Um den Erhalt des gläsernen Wasserturms (Gerrix-Turm) zu sichern, bleibt ein kleiner Gebäudeteil stehen, der die Statik des Turms sichert. Die Stahlkonstruktion unter dem Turm wird zudem verstärkt. Am Ende der Arbeiten steht der Unterbau auf rund 500m2. Die Grundfläche des quadratisch angelegten 50 Meter hohen Turms beträgt 127m2.

Zu Beginn des Abbruchs am wird die 16m hohe dreigeschossige Halle mit Schneidbrennern quasi „zersägt“, um anschließend von Spezialbaggern niedergerissen zu werden. Insgesamt wird der Rückbau etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen.

Nach vielen Anregungen aus Gerresheim waren Nutzungsalternativen für den Stahlfachwerkbau intensiv geprüft worden. Mit eindeutigem Ergebnis – Gudrun Piesczek, beim Entwickler Patrizia Projektleiterin für die Entwicklung des Glasmacherviertels: „Die Konstruktion der Halle aus dem Jahr 1966 mit den zahlreichen Stützpfeilern im Innern des Gebäudes lässt es nicht zu, den alten Baukörper sinnvoll neuen Verwendungszwecken zuzuführen.“

(Redaktion)


 


 

Gebäude
Turm
Halle
Konstruktion
Glasturm
Gerresheim
Patrizia
Glashütte
Glasmacherviertel

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Gebäude" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: