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Grey Worldwide

Hartes Jahr, versöhnlicher Abschluss

Nach einem Jahr mit diversen Etatverlusten bei insgesamt sinkendem Marktvolumen der Werbebranche zieht Grey-Chef Uli Veigel trotzdem eine positive Bilanz. Besonders das Neugeschäft der letzten Wochen lässt Grey optimistisch ins Jahr 2013 schauen.

Es war kein leichtes Jahr für Uli Veigel. Der CEO der zweitgrößten deutschen Werbeagen- tur musste etliche Verluste verkraften. Odol und Dr. Best gingen verloren, DocMorris hat seine Strategie geändert, Großkunde REWE hat sich neu orientiert und den Etat bei der Grey- Tochter Gramm abge- zogen und Schlecker ging in die Insolvenz. Forderungen gegen Schlecker mussten in „substantiellem Umfang abgeschrieben werden“, so Uli Veigel. Trotzdem schaut man bei Grey positiv ins neue Jahr, denn zum Jahresende gab es auch einiges an Neugeschäft. Hinzu kommt, dass sich Grey durch Kooperationen und Akquisitionen innerhalb des letzten Jahres strategisch gut und zukunftsorientiert aufgestellt hat.

Teamwork und integrierte Kommunikation

„Das Kommunikationsgeschäft ist in den letzten Jahren sehr viel schwieriger geworden. Die einzelnen Felder verlangen Spezialisten, die nicht unbedingt verstehen, was der Spezialist im Feld neben ihm macht.“ sagte Veigel. „Bei Grey wollen wir das anders machen. Wir setzen auf Teamwork und Austausch und wollen Kommunikationsaufgaben integriert lösen.“ Dazu hat Grey eingekauft. Seit Juli ist Grey Shopper, vormals Frey.G2, ein 100-prozentiger Teil der Grey-Familie am ‚Platz der Ideen‘ und ergänzt Grey um Handelsmarketing, Point-of-Sale-Marketing und Shopper- Research . Außerdem wurde mit k102 eine Spezialagentur für Online- und Creative-Media übernommen. Mit plenum USA wurde eine Kooperation auf dem zukunftsweisenden Gebiet des Datenmanagements eingegangen. Zu den wichtigsten plenum-Kunden gehört beispielsweise Mercedes-Benz.


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Neugeschäft zum Jahresende

Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte gab es nach den Verlusten auch Neugeschäft. Dafür haben zum einen Bestandskunden wie Ay Yildiz (e-plus), Karstadt und Allianz gesorgt, es gab aber auch echte Neukunden wie Pilsner Urquell, Langenscheidt, Nestlé, Kraftfoods, Volkswagen Financial Services, Portigon, HIT und Dorma. Besonders freut sich Veigel über den globalen Etat von GE-HC-MR aus den USA. Hinter dem kryptischen Kürzel, das eher an ein Autokennzeichen erinnert, versteckt sich ein zum General-Electric-Konzern gehörender Healthcare-Anbieter mit mehr als zwei Milliarden Dollar Umsatz. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) gehört ebenfalls zu den neuen Kunden. Hier blieb Uli Veigel vage, da die Zusammenarbeit noch am Anfang steht. Er verriet nur, dass es um „die Neuausrichtung der Deutschen Zeitungen geht“. Und das Jahr ist noch nicht zu Ende – Grey ist noch bei 16 Pitches im Rennen.

(Redaktion)


 


 

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