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Gutes erstes Quartal

Ukraine-Krise schadet Henkel nicht

Russland ist ein wichtiger Wachstumsmarkt für Henkel, aber die Turbulenzen rund um das Schwellenland und seinen Nachbarn Ukraine haben Henkel offenbar keinen Schaden zufügen können.

Im ersten Quartal 2014 standen vor allem die Währungen der für Henkel wichtigen Wachstumsregionen sowie der US-Dollar unter Druck. Durch die negativen Wechselkurseffekte lag der konzernweite Umsatz mit 3.929 Mio. Euro um 2,6 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals. Organisch stieg der Umsatz dagegen um 4,3 Prozent. Das bereinigte betriebliche Ergebnis stieg um 3,3 Prozent von 600 Mio. Euro auf 619 Mio. Euro. Das betriebliche Ergebnis ( Marge -jahresueberschuss-gewinn-berechnung-kennzahl-_id36954.html'>EBIT ) wuchs um 7,6 Prozent von 565 Mio. Euro auf 608 Mio. Euro. Die bereinigte Umsatzrendite konnte sehr stark von 14,9 auf 15,8 Prozent zulegen. Der Quartalsüberschuss stieg um 13,2 Prozent von 403 Mio. Euro auf 456 Mio. Euro, nach Abzug nicht beherrschender Anteile in Höhe von 7 Mio. Euro lag der Überschuss bei 449 Mio. Euro (Vorjahresquartal: 393 Mio. Euro). Der bereinigte Quartalsüberschuss nach Abzug nicht beherrschender Anteile wuchs um 8,4 Prozent von 417 Mio. Euro auf 452 Mio. Euro. Das Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) stieg von 0,91 Euro auf 1,04 Euro. Bereinigt legte es um 8,3 Prozent zu und erreichte 1,04 Euro nach 0,96 Euro im ersten Quartal 2013.

„In einem schwierigen Marktumfeld ist Henkel gut in das Geschäftsjahr 2014 gestartet. Alle Unternehmensbereiche haben den Umsatz organisch gesteigert und die Profitabilität verbessert“, sagte Henkel-Chef Kasper Rorsted, bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen. „Erneut zeigten unsere Wachstumsmärkte eine sehr starke Entwicklung. Auch in den reifen Märkten konnten wir ein Wachstum verzeichnen. Insgesamt machten sich allerdings negative Wechselkurseffekte im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich stärker bemerkbar.“ Zur Ukraine-Krise sagte er: „Die jüngsten Entwicklungen in Osteuropa bringen zusätzliche Unsicherheit in die Märkte. Das erschwert eine Prognose der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung im Jahresverlauf.“

Ausblick bestätigt

Den bisherigen Ausblick bestätigte Rorsted: „Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2014 ein organisches Umsatzwachstum zwischen 3 und 5 Prozent. Für die bereinigte EBIT-Marge rechnen wir mit einem Anstieg auf etwa 15,5 Prozent und für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie mit einem Zuwachs im hohen einstelligen Bereich.“

(Redaktion)


 


 

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