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Gutes Geschäftsjahr

ARAG wächst weiter

Die ARAG hat ihre Bilanz für 2014 vorgelegt und bleibt auf Wachstumskurs. 2014 hat das Düsseldorfer Familienunternehmen die besten Wachstumswerte der vergangenen Jahre erreicht.

"Die ARAG präsentierte sich im Jahr 2014 sehr agil und in einer wirklich guten Verfassung. Wir haben eine Formel gefunden, unser Geschäft erfolgreich, solide und geräuschlos auszubauen", sagte der ARAG-Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsaktionär Dr. Paul-Otto Faßbender bei der Bilanzvorlage. Der Konzern konnte im Geschäftjahr 2014 Beitragseinnahmen von 1,59 Milliarden Euro erzielen. Das deutsche Versicherungsgeschäft legte um 2,5 Prozent klar über Marktschnitt zu, das internationale Rechtsschutzgeschäft wuchs deutlich um 6,4 Prozent. Insgesamt steigerte die ARAG ihre Einnahmen im Versicherungsgeschäft um 3,8 Prozent und erreichte damit den besten Wachstumswert der vergangenen Jahre. Das Wachstum basiert auf dem realen Ausbau des Versicherungsbestandes: Der Policenbestand stieg von 5,7 Millionen auf 6,4 Millionen. Die Konzern-Gesamtleistung - inklusive der Dienstleistungsgesellschaften - erhöhte sich um 4,1 Prozent auf 1,65 Milliarden EUR. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit steigerte sich erneut deutlich um 11 Prozent auf 84,5 Millionen EUR. "Damit haben wir unsere ohnehin guten Prognosen für das Geschäftsjahr 2014 sogar noch übertroffen", betonte Dr. Paul-Otto Faßbender.

Ergebnis zum dritten Mal in Folge ausgebaut

Der Konzern hat zum dritten Mal in Folge sein versicherungstechnisches Ergebnis mit einer Zunahme von 15,4 Prozent auf 60,6 Millionen Euro ausgebaut - trotz Mehrbelastungen wie die Erhöhung der Anwalts- und Gerichtskosten in Deutschland sowie die gestiegenen Provisionsaufwände durch den Ausbau des Neugeschäftes in Deutschland und auf den internationalen Märkten. Die Combined Ratio stieg entsprechend von 93,7 Prozent auf 95,5 Prozent. Die ARAG hat an ihre Kunden Leistungen von 985,9 Millionen Euro ausbezahlt (Vj. 935,7 Millionen Euro). Dieser Zuwachs geht größtenteils zurück auf die gestiegenen Anwalts- und Gerichtskosten in Deutschland. Die Konzern-Schadenquote belief sich auf 62,9 Prozent nach 61,7 Prozent im Vorjahr. Die Kostenquote erhöhte sich leicht von 32,0 Prozent auf 32,6 Prozent, da die gestiegenen Beitragseinnahmen mit erhöhten Provisionsaufwänden verbunden waren. Im Berichtsjahr hat der Konzern sein Eigenkapital von 394,1 Millionen Euro auf 400,6 Millionen Euro gesteigert und erzielte trotz dieser Eigenkapitalstärkung eine weiterhin sehr gute Eigenkapitalrendite von 12,7 Prozent (Vorjahr: 13,5 Prozent).

Das Rechtsschutzgeschäft als größte Einzelsparte des Konzerns konnte erneut gesteigert werden. Die Beitragseinnahmen erhöhten sich um 5,4 Prozent von 746,9 Millionen Euro auf 787,2 Millionen Euro. Durch das profitable internationale Rechtsschutzgeschäft hat sich das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit stark verbessert. Es stieg von 36,6 Millionen Euro auf 43,9 Millionen Euro. Damit ist das Rechtsschutzsegment das ertragsstärkste Geschäftssegment des Konzerns. International wuchsen die Beitragseinnahmen von 446,3 Millionen Euro auf 474,8 Millionen Euro um 6,4 Prozent. Dabei haben sich die Niederlassungen in Südeuropa sehr erfolgreich durch die Rezession gekämpft und steuern wieder verstärkt Wachstumsimpulse bei. Das deutsche Rechtsschutzgeschäft wuchs erstmals seit langer Zeit wieder stärker als der Marktdurchschnitt: Die Beitragseinnahmen im selbst abgeschlossenen Geschäft stiegen um 2,8 Prozent von 283,6 Millionen Euro auf 291,4 Millionen Euro. Durch eine Ausweitung des übernommenen Geschäftes erhöhten sich die Bruttobeitragseinnahmen insgesamt auf 312,5 Millionen Euro (Vorjahr: 300,6 Millionen Euro).

(ots / Redaktion)


 


 

ARAG
Bilanz 2014
Dr. Paul-Otto Faßbender
Geschäftjahr 2014

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