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Maschinenbauer vom Niederrhein

Mit Rückenwind zur Hannover Messe

Optimistisch zeigt sich der Maschinenbaustandort Mönchengladbach angesichts der positiven Konjunkturlage, die den mittelständischen Unternehmen volle Auftragsbücher bescheren.

So verzeichnet der Maschinenbau im ersten Quartal dieses Jahres allein 46 Prozent mehr Aufträge als im vergangenen Jahr. Spezielle Fachzweige wie Werkzeugmaschinen, Power-Systems und Textilmaschinen registrieren derzeit einen Wachstum von sogar 70 Prozent. Davon profitieren auch die Zulieferbranchen in Metall- und Elektrotechnik sowie im Bereich der Elektronik. Im vergangenen Jahr schlugen die Industrieumsätze am Standort Mönchengladbach mit 3,34 Milliarden Euro zu Buche, wobei der Exportanteil bei 49,6 Prozent (1,67 Milliarden Euro) lag. Zum Vergleich: Im gesamten Kammerbezirk lag der Industrieumsatz bei 23 Milliarden Euro bei einem Exportanteil von 11,7 Milliarden Euro (49,2 Prozent).

Mit diesem konjunkturellen Rückenwind reisen jetzt 58 Unternehmer aus dem Kammerbezirk, darunter 17 aus Mönchengladbach, zur Hannover Messe (4. bis 8. April), die in diesem Jahr mit 6.500 Ausstellern aus 65 Ländern einen absoluten Ausstellerrekord verzeichnet. Die Hälfte aller Aussteller kommen aus dem Ausland. Genau dies ist auch der Beweggrund der heimischen Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau sowie Metallbearbeitung, das Angebot der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFMG) zu nutzen, sich auf dem 158 Quadratmeter großen regionalen Gemeinschaftsstand in Halle 3 (Stand F 45/ E46) zu präsentieren. Seit 2005 ist die Maschinenbauregion Niederrhein in Hannover präsent. "Wir bieten den Unternehmen eine gute Plattform, ihre Leistungen und Innovationen einem Weltpublikum vorzustellen und wichtige nationale wie internationale Kontakte zu knüpfen", so Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der WFMG. "Wenn die Unternehmen dann durch neue Auftragseingänge profitieren, profitiert schließlich auch der Standort Mönchengladbach und mithin die Stadt", ergänzt er. Auch Oberbürgermeister Norbert Bude reist nach Hannover, um sich einen Überblick über die Leistungsbreite der Unternehmen aus der Region zu verschaffen.

Neben den Zerspannungsprodukten des Unternehmens CDL Präzisionstechnik präsentiert die Firma Dietermann Gießereiprodukte. Die Innomax AG stellt auf der Fachmesse die moderne Wasserstrahltechnologie vor, und die Firma Variatec bietet Softwarelösungen auf SAP-Basis an. Die IBG Monforts-Gruppe stellt neben der Oberflächen- und Walzentechnik auch ihre Fachkompetenzen aus den Bereichen Flurkunststoffe und Gleitlager vor. Darüber hinaus stellen auf dem NRW-Stand die Mönchengladbacher Unternehmen OTC Daihen Europe GmbH und R&D Elektronik ihre Produkte auf der Leitmesse Industrial Automation (Halle 16, Stand A10) vor. Auf beiden Ständen präsent ist maex online - das Kompetenznetzwerk für Industrie, das den Fachbesuchern zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten mit 140 Mitgliedsunternehmen und einem breiten Kompetenzspektrum aus der Maschinenbauregion Mönchengladbach anbietet. Zu ersten Mal dabei ist das Kompetenznetzwerk Textiler Niederrhein, das innovative Textillösungen zeigt.

(Redaktion)


 


 

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