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Henkel-Bilanz 2015

Kasper Rorsted hinterlässt Spitzenergebnis

Kurz vor dem Wechsel an der Spitze von Henkel hat der Düsseldorfer Konzern seine Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vorgelegt. 2015 ist der operative Gewinn um knapp 13 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro gestiegen.

„2015 war ein ausgezeichnetes Jahr für Henkel. Umsatz, Ergebnis, Ergebnis je Aktie und auch die vorgeschlagene Dividende sind jeweils zweistellig gestiegen. Alle drei Unternehmensbereiche haben den Umsatz organisch gesteigert und ihr Ergebnis deutlich verbessert", sagte Noch-Henkel-Chef Kasper Rorsted auf der Bilanzpressekonferenz. "Die Wachstumsregionen haben wieder maßgeblich zu unserem guten Abschneiden beigetragen. Auch in den reifen Märkten konnten wir erneut organisch wachsen." Natürlich wies er wie in jedem Jahr auf das schwierige wirtschaftliche Umfeld hin, welches auch so bleiben werde. Trotzdem ist Rorsted auch für das laufende Geschäftsjahr 2016 optimistisch und prognostizierte, dass Henkel seine Ziele erreichen werde. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2015 lag mit 18.089 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahr. Das bereinigte betriebliche Ergebnis (EBIT) stieg deutlich um 12,9 Prozent auf 2.923 Millionen Euro (Vorjahr: 2.588 Millionen Euro). Alle drei Unternehmensbereiche trugen zu diesem positiven Abschneiden bei. Die bereinigte Umsatzrendite (EBIT-Marge) stieg um 0,4 Prozentpunkte von 15,8 Prozent auf 16,2 Prozent. Der bereinigte Jahresüberschuss stieg gegenüber dem Vorjahr um 11,4 Prozent auf 2.112 Millionen Euro (Vorjahr: 1.896 Millionen Euro). Vorstand, Aufsichtsrat und Gesellschafterausschuss schlagen der Hauptversammlung am 11. April 2016 eine Erhöhung der Dividende je Vorzugsaktie um 12,2 Prozent auf 1,47 Euro (Vorjahr: 1,31 Euro) und eine Erhöhung der Dividende je Stammaktie um 12,4 Prozent auf 1,45 Euro (Vorjahr: 1,29 Euro) vor. Die Ausschüttungsquote läge damit bei 30,2 Prozent.

Starke Top-Marken

Im Jahr 2015 hat Henkel alleine mit Persil, Schwarzkopf und Loctite einen Umsatz von 5,9 Milliarden Euro erzielt. Der Umsatzanteil der zehn Top-Marken stieg von 59 auf 61 Prozent und übertraf damit schon das für 2016 angestrebte Niveau von 60 Prozent. Dieser deutliche Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist auf Innovationen, Investitionen in die Top-Marken und die Erschließung neuer Märkte zurückzuführen. Zudem hat Henkel im Konsumentengeschäft mehr als 45 Prozent des Umsatzes mit Produkten erzielt, die weniger als drei Jahre am Markt sind. Im Unternehmensbereich Adhesive Technologies lag der Umsatzanteil von Produkten, die in den vergangenen fünf Jahren eingeführt wurden, bei rund 30 Prozent.

(Redaktion)


 


 

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