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Henkel-Hauptversammlung

Rekordausschüttung vorgeschlagen

Auf der Hauptversammlung der Henkel AG konnte der Noch-Vorstandsvorsitzende Kasper Rorsted konnte auf ein hervorragendes Geschäftsjahr 2015 zurückblicken. Den Aktionären wurde eine Rekord-Ausschüttung vorgeschlagen.

"2015 war für Henkel ein Jahr der Rekorde. Wir haben in einem schwierigen Umfeld hervorragende Ergebnisse erzielt. Wir sind weiterhin auf einem guten Weg, unsere wesentlichen Ziele bis 2016 zu erreichen. Und wir haben eine ausgezeichnete Grundlage für die weitere Zukunft von Henkel geschaffen." sagte Rorsted auf seiner letzten Henkel-Hauptversammlung als Vorstandsvorsitzender. Rorsted hob außerdem die Fortschritte hervor, die das Unternehmen bei der Umsetzung der Strategie 2016 gemacht hat, und schilderte anhand konkreter Beispiele, wie Henkel mit Umsetzung seiner Ziele vorangekommen ist. Den Aktionären wurde eine Erhöhung der Dividende um jeweils 16 Cent auf 1,47 Euro je Vorzugsaktie und auf 1,45 Euro je Stammaktie vorgeschlagen. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von etwa 30 Prozent. Die Dividende liegt damit auf einem neuen Höchstwert und der Zuwachs gegenüber dem Vorjahreswert liegt jeweils bei mehr als 12 Prozent.

Ausblick für 2016 bestätigt

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr verwies Rorsted auf das hohe Maß an Unsicherheit in den Märkten: "Auch 2016 wird ein herausforderndes Jahr. Die Volatilität an den Devisenmärkten wird uns auch weiterhin begleiten und vor allem relevante Währungen in den Wachstumsmärkten könnten sich weiter abschwächen." Trotzdem bestätigte Rorsted die Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr. "Für das Gesamtjahr 2016 rechnen wir mit einem organischen Umsatzwachstum von 2 bis 4 Prozent. Bei der bereinigten Umsatzrendite erwarten wir einen Anstieg auf etwa 16,5 Prozent und für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie erwarten wir einen Zuwachs zwischen 8 und 11 Prozent."

Priorität auf EPS-Wachstum

Ende 2012 hatte sich Henkel ambitionierte Ziele gesetzt. So soll bis Ende 2016 ein Umsatz von 20 Milliarden Euro erreicht werden. Davon sollen jeweils 10 Milliarden Euro aus den reifen Märkten und den Wachstumsmärkten stammen. Zudem will Henkel in dem vierjährigen Strategiezyklus das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie um jährlich durchschnittlich 10 Prozent steigern. Im Zeitraum 2013 bis 2015 betrug das durchschnittliche jährliche Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Vorzugsaktie 9,7 Prozent. Rorsted zeigte sich fest entschlossen, das Ziel von durchschnittlich 10 Prozent Wachstum pro Jahr im aktuellen Strategiezyklus, also bis Ende 2016, zu erreichen. "Die entscheidende Zielgröße ist für uns das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie", betonte er. "Hier zeigt sich, wie gut wir mit den Umbrüchen und Krisen in unseren Märkten umgegangen sind. Aus dem Ergebnis speist sich auch die Dividende für die Aktionäre."

Auch bei den Umsatzzielen konnte Henkel in den vergangenen drei Jahren deutlich zulegen: So stieg der Umsatz in den reifen Märkten 2015 erstmals auf über 10 Milliarden Euro. Dagegen wurde der Umsatz in den Wachstumsmärkten durch Währungskursentwicklungen beeinträchtigt. "Insgesamt lagen die Belastungen aus den Wechselkursen in den letzten drei Jahren - und hier vor allem in den Wachstumsmärkten - bei rund 700 Millionen Euro", erklärte Kasper Rorsted. "Daher ist eine Punktlandung beim Umsatzziel von insgesamt 20 Milliarden Euro bis Ende 2016 aus heutiger Sicht eher unwahrscheinlich."

(Redaktion)


 


 

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