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Henkel Hauptversammlung

Deutliche Dividendenerhöhung beschlossen

Bei der Henkel-Hauptversammlung blickte der Vorstandsvorsitzende Kasper Rorsted vor rund 1.500 Aktionären auf die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen vier Jahren zurück und erläuterte die neue Strategie des Unternehmens sowie die Finanzziele bis 2016.

Mit Verweis auf das schwierige weltwirt- schaftliche Umfeld zwischen 2008 und 2012 sagte Rorsted: "Wir haben unseren Kurs gehalten und unsere Strategie konsequent umge- setzt. So konnten wir unsere Ziele trotz aller Widerstände erreichen - ja sogar übertreffen." An der erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens sollen auch die Henkel-Aktionäre unmittelbar teilhaben. "Daher schlagen wir heute der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende von 80 Cent auf 95 Cent je Vorzugsaktie und von 78 Cent auf 93 Cent je Stammaktie vor. Insgesamt schütten wir rund 410 Millionen Euro aus", kündigte Rorsted an. Im weiteren Verlauf beschloss die Hauptversammlung dann eine Dividende in Höhe von 0,93 Euro je Stammaktie und 0,95 Euro je Vorzugsaktie. Die Dividendenzahlung liegt damit deutlich über dem Niveau des Vorjahres mit einer Dividende von 0,78 Euro bzw. 0,80 Euro.

Besser aufgestellt denn je

Die Vorsitzende des Gesellschafterausschusses und des Aufsichtsrats, Dr. Simone Bagel-Trah, dankte dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die ausgezeichneten Ergebnisse und ihr großes Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr. Zur künftigen Entwicklung des Unternehmens sagte Kasper Rorsted: "Henkel blickt auf 136 Jahre erfolgreiche Geschichte zurück. Heute ist unser Unternehmen besser aufgestellt als jemals zuvor. Das gilt nicht nur für unsere Finanzkennzahlen. Wir haben Henkel seit 2008 auch strukturell und kulturell deutlich gestärkt, global ausgerichtet und wettbewerbsfähiger gemacht. Mit der erfolgreichen Entwicklung der letzten vier Jahre und einem Rekordjahr 2012 haben wir das Fundament für die nächsten vier Jahre bis 2016 gelegt."

Ausblick 2013 bestätigt

"Das globale wirtschaftliche Umfeld wird weiterhin schwierig bleiben", sagte Rorsted in seiner Rede und verwies dabei insbesondere auf die Situation im Euroraum. Weiter führte er aus, dass sich eine Reihe bedeutender Industriebranchen zum Jahresauftakt schwächer als erwartet entwickelt haben. Für die zweite Jahreshälfte rechne Henkel hier jedoch mit einer Erholung. Für Henkel bestätigte Rorsted trotz der schwierigen Rahmenbedingungen die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. "Für das Gesamtjahr 2013 rechnen wir mit einem organischen Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent und gehen davon aus, dass wir die bereinigte Umsatzrendite auf etwa 14,5 Prozent und das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie um etwa 10 Prozent steigern." Zu weiteren Einzelheiten verwies er auf die Vorlage des Quartalsberichts am 8. Mai.

(Redaktion)


 


 

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