Weitere Artikel
Henkel ist Gründungsmitglied

Globale Allianz gegen Kunststoffabfall

Rund 30 internationale Unternehmen aus den Branchen Kunststoff und Konsumgüter haben in einer neuen Initiative zur Reduzierung von Plastikabfall zusammengeschlossen. Die in London vorgestellte „Alliance to End Plastic Waste“ (AEPW) will nicht nur Ansätze für die Reduzierung, sondern auch für den Umgang mit Plastikabfall entwickeln und weltweit umsetzen. Eins der Gründungsmitglieder ist der Düsseldorfer Henkel-Konzern.

„Als globales Konsumgüter- und Industrieunternehmen wollen wir bei Henkel dazu beitragen, dass Plastikabfall in der Umwelt gestoppt wird. Nachhaltige Lösungen für diese Herausforderungen können wir nur gemeinsam entwickeln, wenn wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammenarbeiten – von Zulieferern, Handelspartnern, Verbrauchern und Organisationen bis hin zu Regierungen“, so Henkel-Chef Hans Van Bylen, der auch Präsident des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) ist. Die Allianz-Mitglieder stellen bereits heute mehr als 1 Milliarde US-Dollar bereit. Innerhalb der nächsten fünf Jahre wollen sie insgesamt 1,5 Milliarden US-Dollar investieren, um Plastikabfall in der Umwelt zu stoppen. Zu den Mitgliedern der Initiative zählen Chemieproduzenten, Kunststoffhersteller, Unternehmen aus der Konsumgüterindustrie, dem Handel und der Abfallwirtschaft. Damit wird die gesamte Kunststoff-Wertschöpfungskette abgedeckt – von Herstellung, Nutzung, Verkauf über Verarbeitung, Sammlung bis hin zum Recycling. Strategischer Partner der AEPW ist der Weltwirtschaftsrat für Nachhaltige Entwicklung (WBCSD).

Bis zum Jahr 2025 sollen 100 Prozent der Produktverpackungen von Henkel recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar sein. Im gleichen Zeitraum soll der Anteil an recyceltem Plastik in den Verpackungen der Konsumgüterprodukte in Europa bei 35 Prozent liegen. Der Konzern hat schon mehrfach internationale Auszeichnungen für seine Nachhaltigkeit erhalten. Bei der Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen setzt Henkel auf die enge Zusammenarbeit mit Partnern und hat neben eigenen Innovationen kürzlich 5 Millionen britische Pfund in einen Fonds von Circularity Capital investiert, um eine Kreislaufwirtschaft für Kunststoff zu fördern. Außerdem unterstützt der Konzern Organisationen und Initiativen, die sich für eine verbesserte Recycling-Infrastruktur einsetzen.

(Redaktion)


 


 

Allianz gegen Kunststoffabfall
Reduzierung von Plastikabfall
Alliance to End Plastic Waste AEPW
Hans Van Bylen
Verband der Chemischen Industrie VCI
Weltwirtschaftsrat für Nachhaltige Entwicklung WBCSD

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Henkel" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: