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Big Data und die Cloud

Mobile Computing

Die Verbreitung mobiler Kommunikationsgeräte steigt rasant. Bis zum Jahr 2015 werden nach BITKOM-Berechnungen zwei Drittel aller Bundesbürger ein Smartphone nutzen und ein Viertel einen Tablet Computer. Die Grenzen zwischen den Geräteklassen verschwimmen zusehends: Mini-Tablets konkurrieren künftig mit den größeren Smartphones. Klassische Personal Computer verlieren insbesondere bei der Mediennutzung über das Internet an Bedeutung. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, organisationsinterne Daten und Anwendungen auf mobilen Geräten sicher und verlässlich zugänglich zu machen. Dabei folgen viele den Wünschen ihrer Mitarbeiter und binden privat angeschaffte Smartphones und Tablets ein, die mit unterschiedlichen Betriebssystemen arbeiten. Entsprechende Projekte laufen unter dem Stichwort Bring Your Own Device. Für Privatanwender steigt die Verfügbarkeit ortsbezogener Dienste, die in der Regel über Smartphone-Apps genutzt werden. Dabei profitieren sie vom weiteren Ausbau der LTE-Technologie, die schnellere Datenübertragungen in den Mobilfunknetzen ermöglicht.

Social Business

Die Bedeutung von Social Media für Unternehmen reicht über die Präsenz in sozialen Netzwerken weit hinaus und betrifft sämtliche Abteilungen einer Organisation. So muss der Service in die Beantwortung von Kundenanfragen in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter eingebunden werden, die Personalabteilung kommuniziert dort mit potenziellen Mitarbeitern und die Produktentwicklung bindet Kunden mit Hilfe von Crowdsourcing in den Innovationsprozess ein. Der Wandel zum Social Business erfordert daher tief greifende Veränderungen der internen Prozesse und den Aufbau entsprechender IT-Systeme.

IT-Sicherheit

Ein Dauerbrenner bleibt das Thema IT-Sicherheit. Mit der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung weiter Bereiche der Wirtschaft rücken neue Angriffsszenarien in den Fokus. Neben Computern, Smartphones und Tablets sind künftig auch internetfähige Fernseher, Haussteuerungen oder Maschinen potenzielle Angriffsziele. Dafür entwickeln Hersteller und IT-Sicherheitsexperten entsprechende Lösungen. Die europäische IT-Sicherheitsbehörde ENISA hat als größte Gefährdung im Jahr 2013 so genannte Drive-by-Exploits genannt. Dabei handelt es sich um manipulierte Webseiten, auf denen sich Internetnutzer Schadsoftware einfangen können.

(Redaktion)


 


 

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Prof. Dieter Kempf

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