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Hochschule Niederrhein

Neuer dualer Finanzstudiengang

Zum Wintersemester 2017 soll an der Hochschule Niederrhein der neue duale Bachelor-Studiengang „Banking and Finance“ starten. Dieser wird am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften in Mönchengladbach angeboten und von den Finanzinstituten Sparkasse Neuss, Volksbank Mönchengladbach, Santander Consumer Bank und Gladbacher Bank unterstützt. Die künftigen Kooperationspartner unterschrieben dazu jetzt einen Letter of Intent.

„Durch die anhaltende Niedrig-Zins-Phase sind die Banken gezwungen, ihr Geschäftsmodell zu überdenken. In dieser Situation ist es richtig, neue Wege zu beschreiten, um fachlich gut ausgebildeten Nachwuchs in die Institute zu bringen“, erklärte Fachbereichsdekan Prof. Dr. Siegfried Kirsch, der die Idee zu dem neuen Studiengang maßgeblich vorangetrieben hat. Bislang gibt es im Rahmen des BWL-Studiengangs einen Schwerpunkt Finanzen, der jetzt ausgebaut werden soll. Mit den Professoren Dr. Bernhard Müller, Prof. Dr. Matthias Freund und Prof. Dr. Siegfried Kirsch gibt es bislang drei Dozenten, die das Thema inhaltlich abdecken. Eine weitere Professur im Finanzbereich soll dazukommen.

Zwei Abschlüsse

Der Studiengang dauert acht Semester und schließt mit zwei Abschlüssen ab: dem Bankkaufmann/Bankkauffrau sowie dem Bachelor of Arts. Die Studierenden verbringen im Semester drei Tage pro Woche bei der Bank und zwei an der Hochschule. Nach zwei Semestern gibt es eine Zwischenprüfung, nach fünf Semestern kann die Ausbildung zum Bankkaufmann/kauffrau abgeschlossen werden. Im Anschluss wird berufsbegleitend weiter studiert. Dazu erhalten die Studierenden einen Praktikantenvertrag. Dieses Modell stellt sicher, dass die jungen Leute bei ihrer Bank bleiben – zumindest so lange, bis das Studium nach acht Semestern mit dem Bachelor abgeschlossen ist. Doch die Banker machen keinen Hehl daraus, dass sie die jungen, gut ausgebildeten Menschen am liebsten behalten möchten.

Vorbereitung auf anspruchsvolle Positionen

„Bei den Kreditinstituten wird die Arbeit in den kommenden Jahren hochanspruchsvoll. Dazu benötigen wir dringend den geeigneten Nachwuchs“, erklärt Michael Schmuck, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Neuss. Und Sven Witteck von der Gladbacher Bank stimmt zu: „Bei uns stehen in den nächsten fünf bis zehn Jahren Nachfolgeregelungen in anspruchsvollen Positionen an. Die dafür in Frage kommenden Personen rekrutieren wir am liebsten aus dem eigenen Nachwuchs.“ Die kooperierenden vier Institute sind überzeugt, dass mit diesem Angebot eine große Nachfrage im Markt gestillt wird. „Wir haben viele gute Bewerber, die gezielt nach einem dualen Studium fragen“, erklärt Georg Maar, Abteilungsdirektor HR Management bei der Santander Consumer Bank. „Und wir bieten das unseren Bewerbern natürlich sehr gerne an unserem Standort an.“

(Redaktion)


 


 

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