Weitere Artikel
Höhere Gewinnprognose durch Einmaleffekt

E.ON vereinbart Preisanpassungen mit Gazprom

Die zu einhundert Prozent zum E.ON-Konzern gehörende Uniper und der russische Gaslieferant Gazprom haben sich zügiger als erwartet auf eine Anpassung der Preiskonditionen bei langfristigen Gaslieferverträgen geeinigt. Ein bereits laufendes Schiedsverfahren kann dadurch beigelegt werden. Außerdem hat E.ON seine Gewinnziele für das laufende Geschäftsjahr nach oben angepasst.

Durch die Einigung zwischen Uniper und Gazprom könne Rückstellungen aus den Vorjahren zum Teil ergebniswirksam aufgelöst werden. Diese waren angelegt worden, um auf höhere Preise für Gas vorbereitet zu sein. Durch die Auflösung entsteht ein positiver Einmal-Effekt für den Energieversorger im 1. Quartal 2016. So konnte E.ON seine Prognose für den nachhaltigen Konzernüberschuss für das Geschäftsjahr von 1,2 bis 1,6 Milliarden Euro auf eine Spanne von 1,5 bis 1,9 Milliarden Euro erhöhen.

Zu Senkungen des Gaspreises für Endverbrauer soll die Einigung mit Gazprom aber nicht führen. E.ON und Gazprom hatten bereits 2012 eine vergleichbare Vereinbarung geschlossen. Die beiden Konzerne verbinden langfristige Gas-Lieferverträge, die sich zum Zeitpunkt des Abschlusses noch am Ölpreis orientiert hatten. Da aber sowohl der Öl- als auch der Gaspreis seitdem stark gesunken sind, E.ON aber weiter auf zu den vereinbarten Preisen bei Gazprom kaufen musste, war das für E.ON zeitweise ein Minusgeschäft.

(Redaktion)


 


 

E.ON
Uniper
Gazprom
Gewinnprognose 2016
Einmaleffekt
Gaspreis

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "E.ON" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: