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Spannende Diskussion mit Ministerin

Hoher Besuch beim Lenkungskreis der Region NiederRhein

Hoher Besuch bei der Tagung des Lenkungskreises der Region NiederRhein am Montag, 25. August, in Duisburg: NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, nahm die Gelegenheit wahr, mit Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland, den Landräten der Kreise Wesel (Dr. Ansgar Müller) und Kleve (Wolfgang Spreen), der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, Vertretern des DGB, der Unternehmerverbände, der Handwerkskammer und der Arbeitsagenturen spannende Themen zu diskutieren: von Agrobusiness über Hafenkooperation bis hin zur Zukunftsinitiative.

Für den Lenkungskreis, der im Rahmen der Regionalagentur NiederRhein die gemeinsamen Entwicklungslinien Duisburgs und der Kreise Wesel und Kleve absteckt, fasste IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger, Vorsitzender des Lenkungskreises, zusammen: „Der Niederrhein ist strukturell auf gutem Weg. Es kommt jetzt darauf an, zusätzliche Akzente zu setzen. Dafür brauchen wir die Unterstützung des Landes.“

So ist im vergangenen Jahr ZIKON auf den Weg gebracht worden, die Zukunftsinitiative Kompetenzregion NiederRhein. In der ZIKON-Studie werden die Stärken der Region verdeutlicht: Verkehr und Logistik, Neue Werkstoffe, Stahl, Chemie, Umwelt und Energie, Tourismus, Agrobusiness/Food. Dietzfelbinger: „Diese Themen müssen mit konkreten Projekten unterfüttert werden.“ Auch das beim Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST) entwickelte Kompetenzzentrum Automobiltechnik (KAT) in Kamp-Lintfort steht ganz oben auf dem Plan. Im Bereich Agrobusiness ist die Region bereits Gewinner eines Wettbewerbs mit gartenbaulichem Schwerpunkt. Ein weiteres Vorhaben zur Regionalvermarktung ist in Vorbereitung. Vorangebracht werden soll auch weiter der Logistikstandort Niederrhein. Hier bietet sich eine Kooperation der Häfen an. Dafür sind konkrete Konzepte zu entwickeln.

Thema war ebenfalls die Situation in den Bergbaustandorten. Es komme, so die Runde, aktuell darauf an, die Schließung von Walsum in Duisburg zu bewältigen und sich auf das mögliche Aus des Bergbaus am Niederrhein vorzubereiten. Schließlich sei es erklärte Absicht, die Schachtanlage West in Kamp-Lintfort 2012/13 zu schließen. Damit wäre das Ende der Steinkohlenförderung am Niederrhein besiegelt.

Dietzfelbinger: „Nur gemeinsam kommen wir voran. Die Bewältigung des Strukturwandels setzt Kooperation voraus – innerhalb der Region und mit dem Land NRW. Vor diesem Hintergrund fordern wir die Einrichtung einer Fachhochschule. Gute Konzepte liegen für unsere Region vor.“

(Redaktion)


 


 

Christa Thoben
Zukunftsinitiative Kompetenzregion Niederrhein
Dr. Stefan Dietzfelbinger

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