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Deloitte-Studie

Düsseldorfer Hoteliers dürfen sich über ein starkes Jahr freuen

Die Hotelmarktstudie von Deloitte bewertet 2014 als ein starkes Jahr für den Düsseldorfer Hotelmarkt.

Die Ankünfte und Übernachtungen des ersten Halbjahres lagen mit 6,0 bzw. 10,4 Prozent über den Vorjahreswerten. Der Monat Mai stellte mit knapp einer halben Million Übernachtungen einen neuen Rekord auf. Die hohe Nachfrage stand im Zusammenhang mit Veranstaltungen wie der interpack Messe, dem Deutschen Ärztetag, dem Japan-Tag Düsseldorf/NRW und den Special Olympics.

Da die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der Übernachtungen die der Betten stets überstieg, wurde der Kapazitätsausbau vom Markt gut aufgenommen. 

"Der Düsseldorfer Zimmerbestand beläuft sich derzeit auf 13.256 Zimmer, wobei rund 73 Prozent des Kontingents durch markengebundene Hotels und 27 Prozent durch Privathoteliers gestellt werden. Das 4-Sterne-Segment hat dabei mit über 50 Prozent den höchsten Anteil", erläutert Kay Strobl, Manager Real Estate & Hospitality bei Deloitte.

Markenranking

Die größte Marktabdeckung mit 12,6 Prozent des gesamten Zimmeraufkommens in markengebundenen Hotels hat der französische Konzern Accor. Platz zwei nimmt NH (7,8%) ein, gefolgt von Meliá (6,4%) und Marriott (6,2%). Leonardo Hotels nehmen zusammen mit Nikko die hinteren Plätze ein.

Serviced Apartments

Das Konzept der Serviced Apartments passt sich den individuellen Anforderungen des Gastes an und ermöglicht ihm hohe Flexibilität. Nach dem Prinzip Service "à la carte" kann er seinen Aufenthalt selbst gestalten. Serviceleistungen wie Frühstück, Zusatzreinigung, Wäscheservice, Bügeln, Babysitter, Einkaufsservice oder Ähnliches können in Anspruch genommen werden. Der Gast soll sich wie in seinen eigenen vier Wänden fühlen.

"Dies spricht sowohl Geschäftsreisende als auch Touristen an. Besonders für die erste Zielgruppe ist diese Art von Übernachtungsmöglichkeit interessant, denn Geschäftsleute, Berufspendler, Projektmitarbeiter, Unternehmensberater, Expatriates, Dozenten oder Künstler quartieren sich gerne in Serviced Apartments ein, da sie meist für längere Zeit oder mit Unterbrechungen in einer Stadt sind", so Strobl.

Die Aufenthaltsdauer bewegt sich - je nach Gästemix und Konzept - zwischen einigen Tagen bis hin zu mehreren Monaten und Jahren. Die oftmals überdurchschnittliche Auslastung in Kombination mit erheblichen Kosteneinsparungen macht dieses Modell zwischen Wohnen und Gewerbe für alle Marktbeteiligten attraktiv.

(ots)


 


 

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