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In Düsseldorf wird weniger geschlafen, aber mehr gebaut

Immer wieder neue Rekordzahlen bei den Gästezahlen in Düsseldorf. Aber 2015 waren die Hotelbetten in der Landeshauptstadt nur zu 47,1 Prozent ausgelastet - ein Minus gegenüber dem Vorjahr. Dennoch gibt es reichliche neue Hotelprojekte.

Im aktuellen Marktbericht von Colliers International werden Düsseldorf die geringsten Wachstumsraten gegenüber anderen deutschen Top-Standorten bescheinigt. Mit einer Zimmerauslastung von 66,6% ist die Landeshauptstadt im Jahr 2015 Schlusslicht hinter Hamburg (79%), München (78,4%), Berlin (77,5%) und Köln (73,7%). Auch Stuttgart und Frankfurt können bessere Werte als Düsseldorf vorweisen.

Dass dennoch von Touristikern stets neue Rekorde gemeldet werden, liegt an einer für Laien subtilen Unterscheidung: Bei den Gästeankünften gab es auch 2015 ein leichtes Plus, bei den Gästeübernachtungen jedoch ein Minus von 2 Prozent. Mit anderen Worten: Es kommen mehr Menschen, aber sie bleiben nicht mehr so lange in der Stadt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 1,7 Tagen.

Da mag es verwundern, dass die Hotelbranche in Düsseldorf weiterhin auf Expansion setzt. Allein im laufenden Jahr stehen vier Neueröffnungen an:

  • Holiday Inn,ToulouserAllee(213 Zimmer)
  • The Fritz, Andersstraße8(31 Zimmer)
  • SmartStay Hotel,Friedrich-Ebert-Straße (200 Betten)
  • Me and all Boutiquehotel, Immermannstraße(177 Zimmer)

Ab 2017 sei mit mindestens vier weiteren Neubauten mit insgesamt 560 Zimmern zu rechnen. Darunter mit den Projekten H2 und 25hours - ganz Düsseldorf-like - zwei Markenhotels.

(Redaktion)


 


 

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