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HSBC Deutschland

Wachstum und Gewinn

Die Düsseldorfer Privatbank HSBC Trinkaus & Burkhardt hat ihre erfolgreiche Geschäftsentwicklung auch 2016 fortgesetzt. Die Bank konnte den Gewinn für das Geschäftsjahr um 5,7 Prozent steigern.

HSBC Deutschland hat im Geschäftsjahr 2016 ein Vorsteuerergebnis von 229,9 Millionen Euro erzielt. Das bedeutet einen Anstieg um 12,5 Millionen Euro oder 5,7 Prozent und entspricht der Prognose aus dem Vorjahr. Der Jahresüberschuss beträgt 155,5 Millionen Euro und liegt damit um 2,2 Prozent beziehungsweise 3,4 Millionen Euro über dem Vorjahreswert von 152,1 Millionen Euro. "Wir haben unsere Wachstumsstrategie mit neuem Fokus erfolgreich umgesetzt", sagt Carola von Schmettow, Vorstandssprecherin von HSBC Deutschland. "Unseren Erfolg verdanken wir dem ungewöhnlich hohen Anteil des Provisionsgeschäfts in allen Kundensegmenten, der komfortablen Eigenkapitalausstattung und unserer Positionierung als Leading International Bank im deutschen Markt." Das stärkste Wachstum erzielte die Bank im Geschäftsjahr 2016 im Segment Global Banking & Markets. So konnte sie das Eventgeschäft und die Kapitalmarktfinanzierung deutscher Unternehmen deutlich ausbauen, wie der kräftige Anstieg bei den Kreditprovisionen für die Finanzierung sehr großen Unternehmensübernahmen zeigt. So wurde zum Beispiel in der Unterstützung von Bayer bei der Finanzierung der Übernahme von Monsanto.

Ähnlich kräftig voran ging es im Geschäft mit Wertpapierdienstleistungen: Das Volumen der Depotbank / Verwahrstelle stieg um 14 Prozent auf 156 Milliarden Euro. In der Fondsadministration sammelte HSBC INKA mehr als 20 Milliarden Euro ein; die Master-Kapitalverwaltungsgesellschaft verwaltete damit Ende 2016 rund 190 Milliarden Euro. Das Segment Commercial Banking profitierte vor allem von einer erneuten, überwiegend volumenbedingten Ausweitung der Zins- und Provisionserlöse im Kredit- und Devisengeschäft. Sie reichte aus, das rückläufige Zinsergebnis aus Sichteinlagen infolge der Geldpolitik der EZB sowie die Aufstockung der Risikovorsorge zu übertreffen. Dem Segment Private Banking & Asset Management gelang es nicht, die margenbedingt rückläufigen Zinsergebnisse aus Sichteinlagen durch wachsende Provisionsergebnisse aufzufangen. Vor allem das Geschäft mit den vermögenden Privatkunden litt unter deren Zurückhaltung im ersten Halbjahr angesichts hoher Unsicherheit an den Kapitalmärkten und unter den negativen Zinsen.

Im Kundengeschäft gab es einen deutlichen Provisionsüberschuss, der in der Bank mit rund 60 % traditionell den größten Anteil am operativen Ergebnis hat. Er legte um 7,6 Prozent auf 474,7 Millionen Euro zu. Der Zinsüberschuss hat sich aufgrund deutlich gewachsener Erträge im Kundenkreditgeschäft um 4,8 Prozent auf 211,4 Millionen Euro verbessert, was angesichts von negativen Zinsen und weiter rückläufigen Zinseinnahmen aus den Wertpapierbeständen der Liquiditätsreserve bemerkenswert ist.

(Redaktion)


 


 

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