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IHK-Analyse

Touristenmagnet Rheinland

Das Rheinland generierte 2016 mit 27,3 Millionen Übernachtungen mehr als die Hälfte aller gewerblichen Übernachtungen Nordrhein-Westfalens und erzielte damit ein Rekordergebnis.

Auch die Aussichten für 2017 stimmen positiv: So liegen die Übernachtungen in den Monaten Januar bis August schon 5,3 Prozent über den Vorjahreswerten.

„Der Tourismus ist ein wichtiges Standbein der Wirtschaft im Rheinland“, sagte Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf, über das erste Tourismusbarometer Rheinland, das jetzt - Achtung:  Touristenhichburg - auf dem Drachenfels in Königswinter bei Bonn präsentiert wurde.

Die IHK-Initiative Rheinland (Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Duisburg/Wesel/Kleve, Köln, Mittlerer Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid) hat mit Unterstützung der IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen diese Analyse entwickelt, um Auskünfte über den Tourismus im Rheinland zu erhalten und so das bereits länger bestehende Tourismusbarometer für Westfalen zu ergänzen.

Alle acht touristischen Regionen des Rheinlands verbuchten 2016 eine positive Übernachtungsbilanz gegenüber 2011:

  • Die Zahl der Schlafgelegenheiten (Betten und Campingplätze) stieg von 2006 bis 2016 im Rheinland um 18,2 Prozent und damit überproportional im Vergleich zu Bund (+7,1 Prozent) und Land (11,7 Prozent).
  • Auch der Incoming-Tourismus (Reisende aus dem Ausland) ist im Rheinland von hoher Bedeutung: Kommen in Deutschland etwa 18 Prozent der Gäste aus dem Ausland, so sind es im Rheinland 27 Prozent, in den großen Rheinlandstädten sogar bis zu 40 Prozent.
  • Das Gastgewerbe kam 2016 im Rheinland auf 102.825 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (+13,7 Prozent seit 2013) und 108.175 geringfügig Beschäftigte (+3,7 Prozent seit 2013).

„Die touristische Region Düsseldorf/Kreis Mettmann konnte im Jahr 2016 mit 5,6 Millionen Übernachtungen einen neuen Rekord verbuchen,“ freut sich Berghausen. Und auch im laufenden Jahr sei die Hotellerie vor Ort im Aufwind. Dazu beigetragen hätten in erster Linie die hervorragende Konjunktur, ein zunehmender Städtetourismus und natürlich auch die sportlichen Großereignisse in der Landeshauptstadt 2017 (Tischtennis-Weltmeisterschaft, Triathlon-Europameisterschaft und die Tour de France).

(Redaktion)


 


 

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