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Luftreinhalteplanentwurf

IHK lehnt Einführung einer Umweltzone ab

Die IHK Düsseldorf lehnt die Einführung einer Umweltzone im Rahmen des Luftreinhalteplanentwurfes der Bezirksregierung Düsseldorf ab – und hat dies der Bezirksregierung in einer Stellungnahme mitgeteilt. „Um es ganz deutlich zu sagen: Selbstverständlich sind auch wir für eine Verbesserung der Luftqualität in Düsseldorf. Wir halten aber das Instrument Umweltzone für ungeeignet, um die Luftqualität in der Landeshauptstadt Düsseldorf entscheidend zu verbessern“, erklärt dazu IHK-Präsident Prof. Dr. Ulrich Lehner.

Denn die im Entwurf vorgestellten Prognosen zeigten, dass die durch Fahrverbote erzeugten Luftreinehalteeffekte als sehr gering einzustufen seien. Aus IHK-Sicht sollten daher zunächst bereits bewährte Instrumente zur Verbesserung der Luftqualität, wie die Verflüssigung des Verkehrs, optimiert werden. Dabei könnten dort vorhandene Potenziale zunächst ausgeschöpft werden, bevor Fahrverbote im Rahmen einer Umweltzone greifen müssten.
Der Entwurf des Luftreinhalteplanes sehe über 30 Einzelmaßnahmen zur Reduzierung von Feinstaub und Stickstoffdioxiden vor, die im Grundsatz auch von der IHK als zweckdienlich erachtet werden. Eine Umweltzone werde hingegen die Erreichbarkeit der Innenstadt erschweren und damit Handel, Dienstleistungen, Industrie und Handwerk empfindlich treffen. Düsseldorf als Handelsmetropole, die ohnehin eine schwierige Zeit mit zahlreichen Baustellen vor sich habe, wäre davon besonders betroffen.

(Redaktion)


 


 

Luftreinhalteplanentwurf
IHK-Präsident Prof. Dr. Ulrich Lehner
Umweltzone Düsseldorf f

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