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IHK-Umfrage

Wirtschaft setzt auf Auslandsengagement

Die Unternehmen und insbesondere Industriebetriebe des IHK-Bezirks Düsseldorf (Stadt Düsseldorf und Kreis Mettmann) wollen ihr Auslandsengagement 2014 deutlich steigern. So lautet das Ergebnis einer IHK-Befragung von rund 450 Unternehmen.

„Das Auslandsengagement der Wirtschaft ist keine Einbahnstraße: Neben den vielen vor Ort ansässigen ausländischen Firmen sind umgekehrt auch viele heimische Betriebe im Ausland aktiv“, bemerkt Dr. Gerhard Eschenbaum, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Leiter der Abteilung International der IHK Düsseldorf. „Die Motive sind dabei durchaus vergleichbar. Hauptmotiv für ein Investment im Ausland ist auf beiden Seiten die Nähe zu Kunden und Lieferanten sowie die Erschließung neuer Märkte.“

Ein Drittel der befragten Unternehmen wolle 2014 im Ausland investieren. Bevorzugt würden dabei die EU (65 Prozent), Russland und Osteuropa (25 Prozent), China (21 Prozent) sowie Nordamerika (15 Prozent). Gut ein Drittel der international aufgestellten Industrieunternehmen hätten ihre Budgets für Auslandsinvestitionen bereits aufgestockt, nur 13 Prozent hätten diese reduziert.

Gut die Hälfte wolle in ausländischen Vertriebsstrukturen, mehr als ein weiteres Viertel in Maßnahmen zur Markterschließung investieren. „Das stärkt die Betriebsstätten in der Region und sichert Arbeitsplätze vor Ort“, betont Eschenbaum. Nur rund ein Sechstel der Betriebe sei vorwiegend aus Kostengründen im Ausland engagiert. Dazu zählten die hohen Energiepreise, steigende Arbeitskosten sowie Wechselkursrisiken.

(Redaktion)


 


 

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