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Immobilienpreise steigen weiter stark an

Immer wieder wird den rheinischen Nachbarn Köln und Düsseldorf eine gewisse Rivalität unterstellt. In der Disziplin „Immobilienpreise“ trennt man sich schiedlich friedlich. Köln hat die teureren Häuser, Düsseldorf liegt bei den Wohnungspreisen vorn.

Die aktuelle Auswertung des Dr. Klein-Trendindikators Immobilienpreise DTI für die Region West hat die entsprechenden Zahlen. Es sind die Höchstpreise für Spitzenimmobilien in den Toplagen der jeweiligen Städte. Auf dem Hausmarkt führt Köln in der Region West die Rangliste mit einem Spitzenpreis von 8.873 Euro pro Quadratmeter an. Auf dem Wohnungsmarkt liegt Düsseldorf mit einem Quadratmeterpreis von 6.889 Euro in der Spitze auf Rang eins, gefolgt von Köln mit 6.650 Euro.

Auch bei der Prozentbetrachtung zeigen sich deutlich anziehende Immobilienpreise. Im Vergleich zum Vorjahr steigt der Kaufpreis von Wohnungen in der Landeshauptstadt um 8,26 Prozent, beim südlichen Nachbarn um fast zehn Prozent. In diesem Segment führt allerdings Dortmund die Rangliste an. Um 11,87 Prozent legten die Preise für Wohnraum zu – ein beachtlicher Wert, auch zu erklären dadurch dass in Dortmund der Basiswert deutlich geringer ist.

"Die Wohnungspreise in zentralen Lagen von Köln haben mittlerweile ein hohes Niveau erreicht, die Wachstumsdynamik lässt momentan allerdings etwas nach", berichtet Marcus Schmidt, Leiter der Dr. Klein-Niederlassung in Köln. So zogen die Wohnungspreise in Köln und Umland im Vergleich zum Vorquartal um 1,54 Prozent an, in Düsseldorf um 1,06 Prozent. In Dortmund liegen die Preise für Eigentumswohnungen erstmals seit Ende 2012 um 2,04 Prozent unter dem Wert des Vorquartals.

Auch auf dem Häusermarkt zeigt sich in Dortmund die höchste Teuerung auf einem allerdings niedrigeren Niveau. Innerhalb eines Jahres stiegen die Häuserpreise in der Ruhrgebietsstadt um 7,19 Prozent. Der Prozentwert für Düsseldorf beträgt 3,40 Prozent, Köln vermeldet 3,02 Prozent. Die prozentual starke Zunahme in Dortmund kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Höchstpreise für Häuser mit 4.700 Euro pro Quadratmeter unter den beiden rheinischen Metropolregionen liegen. In Düsseldorf fallen für Ein- und Zweifamilienhäuser in der Spitze Quadratmeterpreise von 7.000 Euro an, in Köln von 8.873 Euro.

"Da die Bevölkerungszahl von Köln in den nächsten Jahren weiter steigen wird, es aber nur ein begrenztes Angebot auf dem Markt und keine großen Neubaugebiete gibt, werden in der City zunehmend Baulücken geschlossen", meint Schmidt. "Von der hohen Wohnraumnachfrage profitieren auch die Umlandgemeinden von Köln. Käufer weichen zum Teil in angrenzende Kommunen aus, die eine gute Verkehrsanbindung besitzen." Preissteigerungspotenzial läge beispielsweise in citynahen B-Lagen auf der rechten Rheinseite.

(Christian Weis)


 


 

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