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Immobilienmarkt Düsseldorf

Wohn- und Geschäftshäuser haben sich verteuert

Investoren müssen in Düsseldorf beim Erwerb von Wohn- und Geschäftshäuser tiefer in die Tasche greifen. Das stellen die Immobilienexperten von Engel & Völkers Commercial in ihrem aktuellen Marktbericht fest.

Die Preise für Wohn- und Geschäftshäuser seien innerhalb des vergangenen Jahres gestiegen. So habe sich der Durchschnittspreis im Vergleich zum Vorjahr von 1,49 auf knapp 1,73 Millionen Euro erhöht. "Der höhere Durchschnittspreis ist aber nicht nur dem Preisanstieg an sich geschuldet", betont Marc Müller-Kurzwelly, Bereichsleiter Wohn- und Geschäftshäuser bei Engel & Völkers Düsseldorf. So seien auch viele größere Objekte gehandelt worden, deren Eigentümer das Marktklima zum Verkauf genutzt hätten. Insgesamt sei die Zahl der Verkäufe mit 390 nur geringfügig höher als 2012 gewesen. Das Umsatzvolumen habe sich allerdings um 18 Prozent auf 675 Millionen Euro erhöht.

Aufgrund des hohen Preisniveaus würden die Käufer immer kritischer. "Investoren sind einfach nicht bereit, jeden Preis in beliebiger Lage zu zahlen", sagt Müller-Kurzwelly. Die Nachfrage konzentriere sich derweil wieder stärker auf gepflegte Objekte in gesuchten Lagen wie Golzheim und "Düsseltal sowie auf Viertel, die sich in einem Aufwertungsprozess befinden. Vor allem Erstkäufer setzten auf Sicherheit und Renditestabilität und favorisierten diese "Rundum-sorglos-Immobilien". In den weniger gefragten Lagen - insbesondere bei Objekten mit Sanierungsstau - sei die Nachfrage zurückhaltender. "Hier hat sich dementsprechend auch die Vermarktungsdauer wieder erhöht und die Verkäufer müssen zum Teil mit deutlichen Preisabschlägen rechnen", so der Immobilienexperte.

Ausblick 2014: Die Mieten bleiben stabil

Für das Gesamtjahr 2014 geht Engel & Völkers Commercial davon aus, dass sich die Zahl der verkauften Wohn- und Geschäftshäuser voraussichtlich wieder auf einem Niveau zwischen 390 und 430 Transaktionen und einem Umsatzvolumen zwischen 625 und 690 Millionen Euro bewegen wird. "Die Mieten werden auf dem aktuellen Niveau stabil bleiben, allenfalls mit leichtem Steigerungspotential in den Premium-Lagen", prognostiziert Müller-Kurzwelly.

(Redaktion)


 


 

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