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Düsseldorf als Industriestandort

Industrieprodukte"made in Düsseldorf" top

Dass die Landeshauptstadt Düsseldorf in vielen Dienstleistungsbranchen Spitzenpositionen einnimmt, ist bekannt – dass sie aber auch ein erfolgreicher Industriestandort ist, ist weniger geläufig. Dabei stellt die Industrie 53.700 der insgesamt 460.000 Arbeitsplätze in der Landeshauptstadt. Düsseldorfer Industrieunternehmen erwirtschaften zudem ein Bruttoinlandsprodukt von 3,7 Milliarden Euro. Industriegüter aus Düsseldorf sind weltbekannt. Damit nimmt Düsseldorf als Industriestandort in NRW nach Köln den zweiten Rang ein und übertrifft damit bei weitem Ruhrgebietsstädte wie Duisburg, Dortmund oder Bochum.

All dies ist nachzulesen im Juni-Heft "Die Wirtschaftsförderung informiert" und kostenlos zu beziehen unter der Telefonnummer 01805.524680 (14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder [email protected].

Dabei war und ist die Industrie in Düsseldorf – so die städtische Wirtschaftsförderung – vor allem mittelständisch geprägt. Industrieunternehmen haben ihr Gesicht und Profil in den letzten Jahren stark verändert. Viele von ihnen sahen sich den Herausforderungen eines globalen und wettbewerbsintensiven Marktes ausgesetzt. Erhalten geblieben sind trotz dem Wandels bedeutende Produktionsstätten in Unternehmen, die Top-Positionen auf dem deutschen Markt innehaben oder gar Weltmarktführer in ihrem Segment sind.

Unternehmen von Weltrang, die auch eine Spitzenmarktposition einnehmen, sind unter anderem die Daimler AG, die Demag/Gottwald Technology, aber auch die Deuka Deutsche Tiernahrung, die Marktführer für Mischfutter in Deutschland ist. Zu nennen sind weiter Dillenberg & Co., das in Deutschland führende Unternehmen in der Buntmetallherstellung, der Beschichter von Weltrang Eifeler Werkzeuge, die Fortin Mühlenwerke, größter Hafermüller Kontinentaleuropas, Komatsu Germany, Weltmarktführer auf dem Gebiet des Baus von Hydraulikbaggern, die Firma Schmolz & Bickenbach, Weltmarktführer bei Werkzeugstahl, Röhrenhersteller Vallourec Mannesmann oder Henkel mit seinen Wasch- und Reinigungsmitteln, Kosmetika/Körperpflege oder Klebestoffen.

Zwar hat Düsseldorf im produzierenden Gewerbe zwischen 1999 und 2005 insgesamt 10 Prozent seiner Erwerbstätigen eingebüßt, doch war dies im Vergleich mit anderen Städten moderat (Köln: -14 Prozent, Frankfurt: -17 Prozent, Berlin: -21 Prozent). Berücksichtigt man im Großstadtvergleich nur die jüngste Zeit, steht Düsseldorf sogar am besten da. In der Landeshauptstadt hat der notwendige Strukturwandel zu einer sehr frühen Phase stattgefunden. Einige Branchen des produzierenden Gewerbes schaffen inzwischen neue, zusätzliche Arbeitsplätze, die den Abbau in anderen Teilen abfedern konnten.

(Redaktion)


 


 

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