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  • 04.07.2012, 00:10 Uhr
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  • Düsseldorf / Köln / Niederrhein
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Metropolregion Rheinland

Geschlossener Auftritt für Verkehrsprojekte

Die Kommunen und Kreise der Initiative Metropolregion Rheinland haben sich auf 21 Projekte für die Aufnahme in den neuen Bundesverkehrswegeplan verständigt.

Die Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Stadt Köln, Dirk Elbers und Jürgen Roters, stellten im Düssel-dorfer Rathaus die Liste mit Vorschlägen für die Aufnahme in den neuen Bundes-verkehrswegeplan vor, die nun im Namen der Initiative Metropol-region Rheinland an den Bundes-verkehrsminister geleitet wird. Gemeinsam mit Vertretern des Rhein-Sieg-Kreises, des Kreises Viersen und der rheinischen Industrie- und Handelskammern sowie mit dem Düsseldorfer Verkehrsdezernenten Dr. Stephan Keller stellten die Oberbürgermeister von Düsseldorf und Köln die Arbeitsergebnisse der letzten Monate vor.

Im Rahmen des ersten RegioGipfels hatten sich die Gebietskörperschaften der Initiative Metropolregion Rheinland darauf verständigt, zukünftig eng zusammen zu arbeiten. Für den Verkehr im Rheinland wurde das interregionale Konsenspapier "Verkehr im Rheinland" verabschiedet. "Damit bekommt die Metropolregion Rheinland klare Konturen und zeigt ihren Willen, in wichtigen Fragen der Region in Berlin gemeinsam aufzutreten", sagte der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dirk Elbers. "Wir sprechen hier für 7,4 Millionen Menschen im Westen der Bundesrepublik. Nach dem Auftakt mit dem ersten RegioGipfel am 22. September des vergangenen Jahres ist dies ein weiteres konkretes Ergebnis der verabredeten Zusammenarbeit."

Vorschläge für Straße, Schiene, Wasserwege

Das Papier wurde Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer im Oktober 2011 in Köln bei der Verkehrsministerkonferenz von Kölns OB Jürgen Roters mit der Bitte um Unterstützung überreicht. In dem Konsenspapier wurden die verkehrlichen Problembereiche und die dringlichen Handlungsfelder aufgezeigt, jedoch bewusst keine konkreten Maßnahmen benannt. Nun präsentierten die beteiligten Gebietskörperschaften die gemeinsam getragenen 21 Vorschläge für Schienen-, Straßen und Wasserwege, die in der Arbeitsgruppe Verkehr unter Vorsitz des Düsseldorfer Verkehrsdezernenten Dr. Stephan Keller erarbeitet wurden.

"Damit tritt die Metropolregion erstmals geschlossen zur Unterstützung von konkreten, regional besonders bedeutsamen Verkehrsprojekten auf. Es wurden Prioritäten im Sinne der gesamten Region gesetzt und jede Gebietskörperschaft hat in der Arbeitsgruppe eigene Interessen zu Gunsten einer gemeinsamen Willensbekundung zurückgestellt", erläuterte Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters. Diese sollen nun über die zuständigen Regionalräte bei den Bezirksregierungen und über den Landesverkehrsminister in das Aufstellungsverfahren für den künftigen Bundesverkehrswegeplan eingebracht werden.

(Redaktion)


 


 

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