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Betrugsberdacht

Inkasso-Firma war eine Luftblase

Ein falsches Inkasso-Unternehmen ist in Düsseldorf aufgeflogen. Bislang liegen 65 Anzeigen aus dem gesamten Bundesgebiet gegen die Firma vor, wie die Polizei Düsseldorf am Donnerstag mitteilte.

Im Zusammenhang mit dem Betrugsfall sitzt ein 26-Jähriger in Untersuchungshaft. Die Behörden suchen weitere Geschädigte.

Seit Anfang Juli laufen Ermittlungen gegen den 26-Jährigen wegen Verdachts des mehrfachen Betruges. Der Tatverdächtige hatte den Angaben zufolge unberechtigte Zahlungsaufforderungen mit Pfändungsandrohung an Bürger in ganz Deutschland versandt. Unter dem Namen eines nicht existierenden Inkasso -Unternehmens sollten im Auftrag eines ehemaligen Düsseldorfer Multimediaunternehmens jeweils Zahlungen in Höhe von 162,98 Euro eingetrieben werden.

Um seine Straftaten begehen zu können, hatte der 26-Jährige demnach Räume in einem Geschäftshaus angemietet. Von hier aus verschickte er die Briefe mit den Zahlungsaufforderungen. Im Fall einer Nichtbezahlung drohte er den Betroffenen in seinen Schreiben an, das Gericht einzuschalten und eine Pfändung anzustreben. Das Geld sollte auf Konten von zwei Kreditinstituten überwiesen werden.

Viele der Angeschriebenen erstatteten Strafanzeige bei ihren örtlichen Polizeibehörden. Die bisher bekannten 65 Anzeigen wurden zu einem Sammelverfahren zusammengefasst, das bei der Staatsanwaltschaft in Bonn anhängig ist. Am Mittwoch wurden Wohnung und Büroräume des 26-Jährigen durchsucht.

(ddp)


 


 

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