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Insolvenz

Karstadt: Görg gibt Vermietern und Gewerkschaft Schuld für Verzögerungen

In einem Interview gab Karstadt-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg den Vermietern und der Gewerkschaft ver.di eine Mitschuld für die Verzögerungen beim Verkauf der Warenhauskette.

„Wären Vermieter und Gewerkschaft mit damals ein bisschen mehr entgegengekommen, hätte sich Karstadt besser verkaufen lassen. Das Insolvenzverfahren wäre längst abgeschlossen“, sagte Görg gegenüber dem Rheinischen Merkur. Das Karstadt-Vermieterkonsortium Highstreet habe es verstanden, die Fristen immer wieder nach hinten zu ziehen, so der Insolvenzverwalter weiter. Er selbst könne keinen Einfluss auf die Verhandlungen nehmen.

Kein gutes Haar ließ Görg auch am italienischen Kaufhausunternehmer Maurizio Borletti, der im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen zwischen Karstadt-Investor Nicolas Berggruen und Highstreet Karstadt übernehmen will. „Es ist so, dass es nicht durchgehend als legal und anständig verstanden wird, wenn jemand wie Herr Borletti nach Ablauf einer Bieterfrist versucht, den Prozess zu behindern“, sagte Görg.

BUCHEMPFEHLUNG:

Gleichzeitig zeigte sich der Insolvenzverwalter zuversichtlich, dass das Ringen um Karstadt bis zum 1. Oktober beendet sein wird. „Ich habe die ganz große Hoffnung, dass sich die Beteiligten einigen werden, wenn sie es denn wollen“, sagte Görg. Das Amtsgericht Essen werde dann den Insolvenzplan annehmen und das Verfahren sei bis zum 1. Oktober abgeschlossen. Eine Einigung zwischen Berggruen und Highstreet steht allerdings nach wie vor aus.

(Redaktion)


 


 

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