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Investmentmarkt

In Düsseldorf wird gedealt wie nie

Düsseldorfs Investmentmarkt im Rekordfieber: Auch zum Ende des dritten Quartals gibt's neue Spitzenwerte. Dies ermittelte BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).

„Mit einem Transaktionsvolumen von gut 1,6 Mrd. € überflügelt das Resultat alle Vorjahre, einschließlich der Boomjahre 2006 und 2007. Es toppt den langjährigen Durchschnitt um stolze 71 %“, betont Christoph Meszelinsky, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Düsseldorfer Niederlassungsleiter. Dabei stellen die Einzeldeals mit einem Volumen von knapp 1,15 Mrd. € ebenfalls einen neuen Rekord auf, aber auch der Anteil von Portfolios war mit fast 29 % seit 2007 nicht mehr so hoch. Gleich mehrere Deals über 100 Mio. € konnten in den ersten neun Monaten registriert werden, darunter das Portigon-Portfolio (340 Mio. €) und die Kö-Galerie (300 Mio. €). Das durchschnittliche Volumen pro Deal liegt mit fast 37 Mio. € um knapp 38 % höher als im Vorjahreszeitraum.

Großabschlüsse dominieren, Büros am beliebtesten

Großdeals haben nach wie vor einen starken Einfluss auf den Düsseldorfer Investmentmarkt. So sorgten Abschlüsse über 100 Mio. € für einen Großteil des Ergebnisses und erreichen mit gut 51 % ein vergleichbares Resultat wie im Vorjahr. 

Lagen im vergangenen Jahr Büro- und Einzelhandelsimmobilien noch gleichauf, haben Büros im laufenden Jahr mit rund 57 % wieder die Führungsposition übernommen. Neben zwei Großdeals über 100 Mio. € gab es hier auch zahlreiche Abschlüsse in den mittleren Größenklassen. Dagegen mussten Einzelhandelsobjekte gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutliche Einbußen hinnehmen (minus knapp 13 Prozentpunkte) und landen mit fast 26 % auf Rang zwei. Der überwiegende Teil des Ergebnisses entfällt dabei auf den Verkauf der Kö-Galerie, die einen hohen Einzelhandelsanteil aufweist. Etwas gestiegen ist die Bedeutung von Logistik-Investments, die nun auf gut 7 % kommen. Hotelobjekte spielten bisher noch keine nennenswerte Rolle.

Cityrand vorn, Equity/Real Estate Funds auf Platz eins

Die Verteilung des Transaktionsvolumens nach Lagen hat sich im Vergleich zum Vorjahr zu Gunsten des Cityrands verschoben. Fast 54 % des Investmentvolumens entfallen auf diese Zone, die um gut 10 Prozentpunkte zulegen konnte. Dahinter folgt die City mit 27 % und deutlichen Anteilsverlusten von mehr als 13 Prozentpunkten. Dennoch sind diese beiden zentralen Lagen weiterhin mit Abstand die beliebtesten bei den Investoren.

Die Verteilung der Käufergruppen im Düsseldorfer Investmentmarkt wird zum Quartalsende von Equity/Real Estate Funds mit knapp 28 % angeführt. Nachdem diese im Vorjahr kaum in Erscheinung getreten sind, zeichnen sie nun unter anderem für den Portfoliodeal Portigon verantwortlich. Auf Rang zwei folgen Versicherungen mit rund 22 %, die neben anderen Abschlüssen auch bei der Kö-Galerie als Käufer fungierten. Spezialfonds erreichen knapp 16 % und liegen damit auf dem dritten Platz.

„Die herausragende Performance des Düsseldorfer Investmentmarkts lässt die Erwartungen an ein Jahresendergebnis über der 2-Mrd.-Euro-Schwelle und somit auf dem Niveau der Boomjahre 2006 und 2007 steigen. Auch wenn das Transaktionsvolumen von mehreren Großdeals getrieben wird, zeigt sich anhand des Umfangs der kleinen und mittleren Verträge und der breiten Verteilung der Käufergruppen, dass Düsseldorf bei verschiedenen Investoren beliebt ist. Gleichzeitig steigt die Stadt dank der großvolumigen Abschlüsse in der Gunst ausländischer Anleger“, so Christoph Meszelinsky.

(FN)


 


 

Abschlüsse
Investments
Transaktionsvolumen
Großdeals
Netto-Spitzenrendite
Verteilung
Käufergruppen
Vorjahr
Anteil
Kö-Galerie
Düsseldorfer Investmentmarkt
Boomjahre
Lagen
Bereich
Basispunkte
BNP Paribas

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