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Weitergabe von IP-Adressen

Datenschutz kontra Internetwerbung

Staatsaufseher des Datenschutzes von Bund und Ländern machen sich bei Rechtsexperten, Marketingmanagern, Wirtschaftsverbänden und der digitalen Wirtschaft derzeit unbeliebt. So rütteln Niedersachsens Datenschützer derzeit an den Grundfesten der Online-Wirtschaft.

Ziel ist es, die Weitergabe von IP-Adressen zu erschweren. Sollte es dazu kommen, dann wäre es mit Internetwerbung erst einmal vorbei. Auslöser der Staatseingriffe ist in der Regel die These der Datenschützer, dass IP-Adressen bereits personenbezogene Daten darstellen. Daher müssten den Betroffenen Widerspruchsmöglichkeiten eingeräumt werden. Setzt sich diese Auffassung auf breiter Front durch, so wären weite Teile der deutschen Web-Landschaft unrechtmäßig, wertet der Spiegel. Für Michael Wüllrich von der Kanzlei Schmitz Knoth Rechtsanwälte ist das Vorgehen der Datenschützer, vor allem in den norddeutschen Bundesländern, erst die Spitze des Eisbergs.

Da geht's Gooogle an die Gurgel

"Das Ganze hat eine erhebliche ökonomische Bedeutung für Firmen wie Google. Hier ist die Verwertung der IP-Adressen für den Geschäftsbetrieb unverzichtbar", lässt sich der Experte von MarketingIT zitieren. Ob die Rechtsauffassung des sogenannten Düsseldorfer Kreises, einem informellen Zusammenschluss von Datenschützern aus Bund und Ländern, richtig sei oder nicht, müsste höchstrichterlich entschieden werden. "Es fehlt eine einheitliche Linie. Wir haben eine unklare Rechtslage und unterschiedliche Entscheidungen von Gerichten", moniert Wüllrich, der selbst Fachanwalt für gewerblichen Rechtschutz ist.


 


 

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