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Architekten- und Ingenieurverein

Bauwerke des Jahres waren einstmals ein Kloster und ein Raketensilo

Wechselvolle Geschichte und Nutzung seit 1661

Das Maxhaus in der Düsseldorfer Altstadt, ursprünglich Bestandteil eines Franziskanerklosters (1661 fertiggestellt), ist ein Gebäude mit wechselvoller Geschichte. Nach der Säkularisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren hier Pfarr- und Schuleinrichtungen waren hier untergebracht (Heinrich Heine besuchte sieben Jahre lang das Lyzeum). Zwischenzeitlich (in den 60-er Jahren) für Wohnungen und Büros genutzt, ist das Maxhaus heute ein Begegnungs- und Veranstaltungszentrum der Katholischen Kirche in der Landeshauptstadt.

Für den erneuten Umbau in unserem Jahrhundert wurde das Konzept des Kreuzgangs auf alle Etagen übertragen. Eine Stahl-Glas-Konstruktion überdacht den Klosterhof, der nun als zentraler Raum für unterschiedliche Nutzungen fungiert. Die harmonische Gestaltung trägt in Kombination mit aktueller Raumtechnik wesentlich dazu bei, einladende Veranstaltungs- und Ausstellungsräume zu schaffen.

Gelungenes Bauen im Bestand

Den AIV hat die Verbindung alter Substanz mit neuen Elementen in moderner Architektur überzeugt, durch die das Gebäude mit neuen Funktionen bereichert wurde – ein hervorragendes Beispiel für gelungenes Bauen im Bestand. Prof. Thomas Fürst: „Konzept und Ausführung vermögen den Dialog von Alt und Neu äußerst stimmig zu transportieren.“

(Redaktion)


 


 

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Siza-Gebäude
Jahres
Maxhaus
Thomas Fürst
Museum Insel Hombroich
Bestand
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