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Vorsicht Diskriminierung

Auch Absagen will gelernt sein

Seit im August 2006 das Allgemeine Gleichbehand-lungsgesetz in Kraft getreten ist, werden Ablehnungsschreiben meist neutral verfasst. Denn auch nett gemeinte Absagen können für das Unternehmen Ärger nach sich ziehen.

Ein Satz wie "Sie sind für unser Unternehmen leider zu jung..." kann als Diskriminierung ausgelegt werden. Unternehmer sollten darum rein arbeitsplatz- und qualifikationsbezogene Argumente anführen und keinen anderen Grund nennen. ARAG Experten raten sogar, sich bei Absagen auf das Nötigste zu beschränken. Völlig in Schweigen hüllen darf sich das Unternehmen allerdings nicht, denn auch das kann als Diskriminierung aufgefasst werden.

Gegen Diskriminierung wehren

Wird ein abgelehnter Bewerber vom potenziellen Arbeitgeber nachweisbar ungerecht behandelt, kann er auf Schadenersatz klagen. So sprach der Bundesgerichtshof einem betagteren Manager mehr als 36.000 Euro Schadenersatz zu, weil dieser seinen Job an einen jüngeren Kollegen verlor. Zuvor brandmarkte das Bundes-arbeitsgericht eine Regelung des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst als diskriminierend, weil die Zahl der Urlaubstage vom Alter der Beschäftigten abhing.

(lifepr )


 


 

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