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Poker um Karstadt

Jezt geht es in die letzte Runde

Im Ringen um eine Zukunft für die insolvente Kaufhaus-Kette Karstadt zeichnet sich eine endgültige Einigung ab.

Investor Nicolas Berggruen zeigte sich am Wochenende zuversichtlich, dass sich das Vermieterkonsortium Highstreet mit seinen Gläubigern über die geforderten Mietsenkungen für die Warenhäuser einigen wird. "Wir freuen uns, dass nach Goldman Sachs auch die Deutsche Bank uns die Unterstützung zugesagt hat", sagte ein Berggruen-Sprecher der "Bild am Sonntag". Der italienische Warenhausbetreiber Maurizio Borletti geht derweil mit einem verbesserten Angebot erneut in die Offensive.

"Wir haben eindeutig das bessere Angebot", sagte Borletti der "Welt" (Montagausgabe). "Wir glauben weiterhin an unsere Chance." Borletti kündigte an, bei einem Zuschlag 100 Millionen Euro investieren zu wollen. Zudem würden fünf Jahre keine Mittel aus dem Konzern abgezogen und Karstadt auch nicht zerschlagen.

Unterdessen hat Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) den Druck auf die Beteiligten erhöht. "Vermieter und Mieter müssen jetzt ihre Hausaufgaben machen und sich einigen", sagte er der "Wirtschaftswoche" laut Vorabbericht. Dabei erteilte der Minister erneut möglichen Hilfen durch den Staat eine Absage. "Der Staat kann und wird nicht Teil dieses Deals sein."

(ddp)


 


 

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