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Henkel & Max-Planck-Institut

Waschmittel aus nachwachsenden Rohstoffen als Forschungsziel

Henkel und das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr haben eine Zusammenarbeit zur Erforschung der nachhaltigen Nutzung von Biomasse für Waschmittel vereinbart.

Ziel der Kooperation ist es, waschaktive Substanzen auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen wie zum Beispiel Holz und Pflanzenfasern nutzbar zu machen.

"Es ist und bleibt zentrales Bestreben unserer Forschung, erdölbasierte Inhaltsstoffe zu ersetzen - und das ohne Kompromisse bei der Waschleistung", erklärt Prof. Dr. Thomas Müller-Kirschbaum, Forschungsleiter des Unternehmensbereichs Wasch- und Reinigungsmittel von Henkel. "Wir wollen Nachhaltigkeit und Höchstleistungen in innovativen Produkten verbinden."

Prof. Dr. Ferdi Schüth, Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, ergänzt: "Lösungen für unsere Energieprobleme kommen oft aus der Katalyseforschung, die öffentlich kaum diskutiert wird." Katalysatoren helfen, Energie zu sparen und neue Energiequellen zu erschließen. Sie beschleunigen Reaktionen, indem sie die Energie reduzieren, mit der fast jede chemische Umwandlung angeschoben werden kann. Dr. Roberto Rinaldi, der das Projekt beim Max-Planck-Institut leitet: "Langfristig könnten so tausende Tonnen fossiles Erdöl gespart werden."

Im Rahmen der Forschungszusammenarbeit werden Basisuntersuchungen zur katalytischen Spaltung von Biomasse am Max-Planck-Institut durchgeführt, während Henkel Anwendungstests an den Substanzen vornimmt, um die Eignung für Waschmittel zu prüfen. 

Das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung ist mit fast hundert Jahren eines der ältesten Institute der Max-Planck-Gesellschaft. Schwerpunkt ist die Erforschung energie- und ressourcenschonender chemischer Umwandlungen mit Fokus auf der Katalyse.

(Redaktion)


 


 

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