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Steuertipp

Kein Vorsteuerabzug bei Pkw-Zulassung auf den Namen eines Mitarbeiter oder Gesellschafters

Bei der Anschaffung des betrieblichen Fuhrparks einer Gesellschaft hat der BFH (Az. V B 161/07) den Abzug der Umsatzsteuern als Vorsteuern aus einer Rechnung an die Gesellschaft aus der Anschaffung eines Pkw´s versagt, weil die Fahrzeugpapiere nicht auf die Gesellschaft ausgestellt worden waren.

Dem steht nicht entgegen, dass die Zulassung eines PKW auf eine GbR durch das Straßenverkehrsamt nicht möglich ist. Der Pkw gilt als nicht an die Gesellschaft, sondern im entschiedenen Fall an deren Gesellschafter als geliefert. Aus diesem Grund kann die Gesellschaft die Umsatzseuer aus dem Kaufpreis nicht steuermindernd geltend machen. (Urteil vom Niedersächsischen Finanzgericht (Az. 16 K 440/06). Der begünstigte Gesellschafter oder Mitarbeiter, auf den der Wagen zugelassen wurde, kann sich die Umsatzsteuer mangels eigener Unternehmenseigenschaft ebenfalls nicht erstatten lassen.

Hinweis: Zwar kann eine Personengesellschaft nicht als Fahrzeughalter eingetragen werden. Damit die wirtschaftliche Verfügungsmacht über den Pkw durch die Gesellschaft dokumentiert werden kann, muss die Zulassung mit dem Zusatz der Firmenanschrift erfolgen.

(Johannes Borgard)


 


 

Vorsteuerabzug
Johannes Borgard

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