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Noch fehlt das Vertrauen

Kein Zuwachs bei Auslandsinvestitionen

Angesichts der Wirtschaftskrise werden die Unternehmen der Region Düsseldorf/Mittlerer Niederrhein auch im Jahr 2010 ihre Auslandsinvestitionen weiter zurückfahren. „Allerdings nimmt das Tempo des Rückgangs spürbar ab“, stellt IHK-Geschäftsführer Rainer Növer nach einer Befragung von rund 1.000 Unternehmen der Region fest. Auch die Motive für Auslandsinvestitionen haben sich der Wirtschaftslage angepasst: Im Mittelpunkt steht eindeutig die Sicherung der Marktposition.

„Insgesamt wollen nur 20 Prozent der Betriebe, die Auslandsinvestitionen tätigen, diese im nächsten Jahr ausweiten. Rund ein Viertel plant dagegen, seine Auslandsengagements einzuschränken“, erklärt Növer. Zu Jahresbeginn waren die Unternehmen noch deutlich zurückhaltender: 40 Prozent gingen im Frühjahr von rückläufigen Auslandsinvestitionen aus.

54 Prozent der Unternehmen nutzen ihre Auslandsinvestitionen, um bereits etablierte Vertriebs- und Kundendienstnetze auszubauen. Die Erschließung neuer Märkte oder die Verlagerung der Produktion aus Kostengründen spielen hingegen nur für jeweils 23 Prozent der Unternehmen eine Rolle.

Weiteres Ergebnis der IHK-Umfrage: Das Gros der Auslandsinvestitionen wird in der näheren Nachbarschaft getätigt. Denn nach wie vor konzentrieren neun von zehn Unternehmen ihre Investitionen in den Staaten der Europäischen Union. Darüber hinaus sind in Russland (19 Prozent), China (18 Prozent) und Nordamerika (15 Prozent) wichtige Investitionsstandorte für die Unternehmen der Region.

(Redaktion)


 


 

IHK-Geschäftsführer Rainer Növer

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