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Kfz-Gewerbe fürchtet Pleitewelle

Der Verband des Kfz-Gewerbes Nordrhein-Westfalen erwartet in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg bei den Insolvenzen. «Die Krise ist noch lange nicht vorbei», sagte Verbandssprecher Bruno Kemper auf ddp-Anfrage in Düsseldorf.

Viele kleinere und mittlere Betriebe verfügten nach den vergangenen Krisenjahren über eine zu dünne Eigenkapitaldecke. Infolgedessen fehle es ihnen an Geld, um die erwarteten Rückgänge bei den Autokäufen zu überbrücken. Nach dem Auslaufen der Abwrackprämie werde die Zahl der neuzugelassenen PKW in diesem Jahr bundesweit voraussichtlich um eine Million auf 2,8 Millionen einbrechen, prognostizierte Kemper.

Exakte Zahlen zu den erwarteten Firmenpleiten ließen sich jedoch nicht schätzen, sagte Kemper. Im vergangenen Jahr hätten zwischen Januar und September rund 200 Betriebe Insolvenz anmelden müssen. Er merkte jedoch an, dass nicht jeder Betrieb, der pleite sei, vom Markt verschwinde. Etliche würden von Konkurrenten geschluckt.

Der strenge Winter beschere den Kfz-Werkstätten keineswegs ein Auftragsplus. Viele Autobesitzer ließen Blechschäden nicht sofort reparieren. Hinzu komme, dass die Bundesbürger sich in der kalten Jahreszeit grundsätzlich beim Autokauf zurückhielten.

(ddp)


 


 

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