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Illegaler Markt

Geputzt wird schwarz

Zwei Drittel aller haushaltsnahen Dienstleistungen in Deutschland sind durch Schwarzarbeit geprägt. So werden in drei Millionen Haushalten Putzhilfen illegal beschäftigt - die damit nicht durch die Sozialversicherung abgesichert sind.

Die Basler Prognos AG untersuchte die Struktur der Anbieterseite und macht Vorschläge, wie der Markt dynamisiert werden kann.
Für die  Legalisierung des Marktes sei die Professionalisierung der Branche unbedingt notwendig. Denn Wachstum werden legale Dienstleis-tungsunternehmen nur realisieren können, wenn sie auf ausreichend qualifiziertes Personal zurückgreifen können.

Putzfirmen sind meist zu teuer

Außerdem müssen betriebswirtschaftlich notwendigen Dienstleistungspreise der Unternehmen bezahlbar sein. Denn die kalkulierten Endpreise der Unternehmen übersteigen meist deutlich die Zahlungsbereitschaft der Zielgruppen. Als Legalisierungsimpuls könnte ein sogenannter Firmen-zuschuss zielgenau die Nachfrage in sozialversicherungspflichtige legale Beschäftigung leiten. 

Als positiven Nebeneffekt nennt die Basler Prognos AG die Möglichkeit für Mütter, ihre Erwerbstätigkeit auszudehnen. „Wenn nur 330.000 Mütter ihre Erwerbstätigkeit um 3 Stunden pro Woche ausdehnen, entspricht dies rund 28.000 Vollzeiterwerbstätigen“, so Michael Steiner, Bereichsleiter Familie & Soziales der Prognos AG. „Verlässliche und professionelle haushaltsnahe Dienstleistungen sind für die Erschließung des Arbeitskräftepotenzials von Müttern ein wichtiger Baustein“, betont Steiner weiter.

(Redaktion)


 


 

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