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Klüh-Gruppe 2011

Krise in der Eurozone lässt den Auslandsumsatz schrumpfen

Zuhause hui, auswärts pfui: In Deutschland legte die Düsseldorfer Klüh-Gruppe (Multi-Dienstleister) beim Umsatz um neun Millionen auf 433,5 Mio. Euro zu; die schwächelnde Wirtschaft in Griechenland und Spanien ließ dagegen den Auslandsumsatz insgesamt um mehr als 18 Millionen auf 190,4 Mio. Euro schrumpfen.

Dennoch blickt Andreas Heinze, Vorsitzender der Klüh-Geschäftsführung, eher zufrieden auf das Geschäftsjahr 2011 zurück. Nicht nur der für Klüh verbesserte Inlandsmarkt stimmt ihn zuversichtlich, er sieht das Unternehmen auch im internationalen Engagement strategisch bestens aufgestellt. Mit Ausnahme von Brasilien sei Klüh heute "in allen Zukunftsmärkten der Welt präsent: im arabischen Raum, in Russland und in Asien sowie in den wachstumsstärksten europäischen Ländern wie Polen und der Türkei".

Nachdem Klüh mit dem Cleaning-Auftrag für das höchste Haus der Welt, den 828 m hohen Burj Khalifa in Dubai, vor zwei Jahren ein weithin sichtbares Ausrufezeichen in der arabischen Geschäftswelt setzte, wird nunmehr der Markteintritt in Katar vorbereitet. Darüber hinaus sind die Beteiligungsverhältnisse in der Türkei dahingehend neu geordnet, dass der Düsseldorfer Dienstleister am Bosporus nur noch mit 100-prozentigen Tochtergesellschaften agiert. Ein Aktientausch mit dem bisherigen Minderheitsgesellschafter bescherte kurzfristigen Umsatzverlust, lässt aber neue Wachstumschancen erwarten. Zweistellig soll das Geschäft im laufenden Jahr  in der Türkei wachsen - ebenso wie in Polen.

Auf dem Inlandsmarkt meldet Klüh für 2012 ebenfalls Erfolgsdaten. In Düsseldorf wurde der Verbund der Sana-Kliniken in Sachen Catering als Neukunde gewonnen. In München managen die Düsseldorfer sämtliche Kantinen für die 5000 Mitarbeiter der dortigen Stadtwerke.

Die positivsten Zahlen im Geschäftsjahr 2011 vermerkt das Unternehmen in den Bereichen Security, Personal Services und, mit Abstrichen, im Facility Management. Cleaning und Catering werden wegen des "aggressiven Preiswettbewerbs" derzeit offenbar weniger geschätzt.

Erfreulich an der "Homebase Düsseldorf" bleibt das Klüh-Engagement für den Sport in der Landeshauptstadt. Als Sponsor für den Neu-Erstligisten Fortuna Düsseldorf bleibt das Familienunternehmen, mittlerweile über 100 Jahre alt, ebenso präsent wie für die Eisflitzer der DEG.

(Redaktion)


 


 

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