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Kolumne: Magisches Marketing

Des einen Kleid, des anderen Freud ...

Warum ein neues Outfit unserem Marketing wichtige Impulse liefern kann, beantwortet unser Kolumnist.

Eine junge Frau betritt die Bühne. Sie trägt ein verführerisches blaues Kleid. Das Licht im Saal erlischt für einen kurzen Wimpernschlag. Die Frau steht noch immer auf der Bühne – diesmal allerdings in einem schwarzen Anzug. „Wie hat sie das gemacht?“, rattert es in den Köpfen vieler Gäste, während sich einige der männlichen Zuschauer heimlich wünschen, ihre bessere Hälfte würde beim gemeinsamen Einkaufsbummel ein ähnliches Tempo an den Tag legen, wenn es darum geht, neue Kleider anzuprobieren. Noch bevor der Gedanke, wie die damit gewonnene Zeit sich sinnvoll nutzen ließe, zu Ende gebracht wird, entsteht auf der Bühne ein greller Lichtblitz. Die Bühnenkünstlerin hat Ihr Kleid ein weiteres Mal getauscht. Diesmal trägt sie ein buntes Kostüm.

Quick-Change, die Kunst schneller Verwandlung

Quick-Change ist der Name für diese zauberhafte Form der Darbietung, bei der ein Kostüm in Sekundenschnelle mehrfach unsichtbar gewechselt wird. Kleidung als Ausdruck unserer Persönlichkeit, spielt in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle. Gerade deshalb wäre sicherlich sehr hilfreich, ohne große Mühe immer passend gekleidet zu sein. Ein anderes Outfit kann uns im Marketing aber auch dabei helfen, eine neue Perspektive auf unsere Arbeit zu erhalten. Vor einiger Zeit habe ich davon gelesen, dass General Motors seine männlichen Fahrzeugdesigner während eines Workshops in Frauenkleider und High-Heels gesteckt hat. Bei dem Versuch, in dem Outfit in ein Auto zu steigen, das speziell für weibliche Kunden entwickelt wurde, konnten die Designer auf einmal viel mehr über ihre Kundschaft lernen. Und möglicherweise auch über sich selbst ...

Karneval als Übungswiese

Gerade jetzt zur Karnevalszeit bieten sich viele Möglichkeiten unbemerkt in die Rolle ihrer Kunden zu schlüpfen und so neue Eindrücke zu sammeln. Es müssen allerdings nicht immer andere Kleider sein. Manchmal kann auch ein kurzer mentaler „Quick Change“, der uns gedanklich in die Situation unserer Kunden versetzt, dabei helfen, unsere Produkte und Leistungen zu verbessern. In dem Sinne Helau und Alaaf!

(Redaktion)


 


 

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Michael Krisch

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