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DIW-Konjunkturbarometer

Der Aufschwung schwächelt im Herbst

Der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland verliert nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin im Herbst an Dynamik.

Der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland verliert nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin im Herbst an Dynamik. So signalisiert das DIW-Konjunkturbarometer für das dritte Quartal einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 0,9 Prozent, wie das Institut am Montag in Berlin mitteilte. Im zweiten Quartal war das deutsche BIP im Vergleich zum ersten Jahresviertel noch um 2,2 Prozent gestiegen.

Die für den Herbst prognostizierte Zuwachsrate des saison- und preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes (BIP) liegt laut DIW aber noch deutlich über dem längerfristigen Durchschnitt. «Die Konjunktur bleibt eindeutig aufwärtsgerichtet», sagte DIW-Konjunkturexperte Ferdinand Fichtner. Im Vergleich zum Sommer verliere die Erholung lediglich etwas an Fahrt. Durch die konjunkturelle Abschwächung in vielen Ländern wie in den USA und auch in China werde die Exporttätigkeit etwas weniger dynamisch verlaufen.

Auch die winterbedingten Nachholeffekte in der Bauwirtschaft seien inzwischen weitgehend abgearbeitet. Dagegen dürfte der Konsum der privaten Haushalte wie schon zuletzt das Wachstum stützen, sagt das DIW voraus. Grund sei insbesondere die robuste Entwicklung am Arbeitsmarkt.

Die Bundesregierung sollte «das hohe Wachstum jetzt zu einer forcierten Konsolidierung der Staatshaushalte nutzen», sagte Konjunkturexperte Fichtner weiter.

(ddp)


 


 

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