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  • 16.10.2013, 03:00 Uhr
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  • Düsseldorf / Kreis Mettmann
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Konjunkturumfrage

Aufschwung im Kreis Mettmann

Eine gute Geschäftslage für knapp 30 Prozent der Unternehmen, speziell in der Bauwirtschaft und dem Großhandel: Das u. a. ergibt die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Düsseldorf im Kreis Mettmann.

„Die Wirtschaft im Kreis Mettmann befindet sich wieder auf Erholungskurs. Dabei haben sich im Jahresverlauf sowohl die aktuelle Ge- schäftslage als auch die weiteren Geschäfts- perspektiven verbessert,“ fasst IHK-Volkswirt Gerd Helmut Diestler die Ergebnisse der Um- frage bei knapp 270 Unternehmen mit rund 27.000 Mitarbeitern zusammen. Bei der aktuel- len IHK-Befragung erreicht der Konjunktur- klima-Index mit 121 Punkten den höchsten Wert seit zwei Jahren und übertrifft zum zweiten Mal in Folge den langjährigen Index-Durchschnitt.

Schlechte Lage im Einzelhandel

Laut IHK meldeten knapp 30 Prozent aller antwortenden Unternehmen eine gegenwärtig gute Geschäftslage; zwölf Prozent beurteilten diese als schlecht. Mit 38 Prozent würden noch mehr Betriebe als zu Jahresbeginn für 2014 eine Konjunkturbelebung und nur 14 Prozent eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage erwarten. Überdurchschnittlich gut sei die Lage derzeit in der Bauwirtschaft (Lageindikator von plus 60 Prozentpunkten) und im Großhandel (23 Punkte), unterdurchschnittlich dagegen im Einzelhandel (0 Punkte). Besonders optimistisch seien die Großhändler (43 Punkte) sowie die Ge- und Verbrauchsgüterproduzenten (39 Punkte). Weniger zuversicht- lich dagegen sind die Einzelhändler (17 Punkte) und die Vorleistungsgüter- hersteller (elf Punkte).

Baubetriebe sind fast voll ausgelastet

Die insgesamt eher durchschnittliche Auslastung der industriellen Produk- tionskapazitäten sei gegenüber Jahresbeginn immerhin um fast einen Punkt auf 79 Prozent gestiegen. Am besten ausgelastet seien mit knapp 90 Pro- zent die Baubetriebe, was nahezu einer Vollauslastung gleich käme. „Ursache für die insgesamt nur durchschnittliche Auslastung ist die eher träge Investitionsneigung“, analysiert Diestler. Die Absichten, im Inland investieren zu wollen, hätten in den letzten Jahren stabil im positiven Bereich gelegen. Doch nur 23 Prozent der Betriebe wollen derzeit ihre Investitionen im nächsten Jahr steigern. 21 Prozent wollen dagegen ihre Investitions- budgets kürzen.

Konjunkturentwicklung keinesfalls ohne Risiken

Die Regierungsbildung im Bund mit potenziellen Folgen für die Wirtschaft sei laut dem IHK-Volkswirt derzeit ebenso wenig abzusehen, wie die Auswirk- ungen der finanzpolitischen Wirren in den USA. Konjunkturrisiko Nummer Eins für die Wirtschaft im Kreis Mettmann sei aber die Entwicklung der Inlandsnachfrage. Für die Industrie ständen die Energiepreise ganz oben auf der Liste potenzieller Gefahren der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung.

(Redaktion)


 


 

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