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Konzern leidet unter Wechselkursen

Leichtes Wachstum bei Henkel

Henkel konnte seinen bereinigten Umsatz im Jahr 2013 trotz Wechselkurzturbulenzen um 3,5 Prozent steigern. Konzernchef Kasper Rorsted dämpft die Gewinnerwartungen für 2014.

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2013 blieb für den Henkel-Konzern mit 16.355 Mio. Euro leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen und Divestments konnte der Umsatz um 3,5 Prozent gesteigert werden. Zur organischen Umsatzsteigerung trugen alle Unternehmensbereiche bei, Laundry & Home Care 5,7 Prozent, Beauty Care mit 3,0 Prozent und Adhesive Technologies mit 2,7 Prozent. Das um einmalige Erträge, einmalige Aufwendungen sowie Restrukturierungsaufwendungen bereinigte betriebliche Ergebnis stieg um 7,8 Prozent von 2.335 Mio. Euro auf 2.516 Mio. Euro. Das betriebliche Ergebnis ( Marge -jahresueberschuss-gewinn-berechnung-kennzahl-_id36954.html'>EBIT ) lag bei 2.285 Mio. Euro nach 2.199 Mio. Euro im Vorjahr. Die bereinigte Umsatzrendite (EBIT-Marge) stieg um 1,3 Prozentpunkte von 14,1 Prozent auf 15,4 Prozent. Die berichtete Umsatzrendite lag bei 14,0 Prozent nach 13,3 Prozent im Vorjahr. Der bereinigte Jahresüberschuss stieg gegenüber dem Vorjahr um 12,1 Prozent von 1.573 Mio. Euro auf 1.764 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um 6,5 Prozent von 1.526 Mio. Euro auf 1.625 Mio. Euro. Nach Abzug nicht beherrschender Anteile in Höhe von 36 Mio. Euro erreichte der Jahresüberschuss 1.589 Mio. Euro (Vorjahr: 1.480 Mio. Euro).

Erhöhte Ausschüttung

Vorstand, Aufsichtsrat und Gesellschafterausschuss schlagen der Hauptversammlung eine um 28,4 Prozent erhöhte Dividende je Vorzugsaktie von 1,22 Euro (Vorjahr: 0,95 Euro) und eine um 29,0 Prozent höhere Dividende je Stammaktie von 1,20 Euro (Vorjahr: 0,93 Euro) vor. Die Ausschüttungsquote würde damit bei 30,0 Prozent liegen.

Negative Währungsschwankungen

„2013 war ein sehr erfolgreiches Jahr für Henkel. In einem herausfordernden und wettbewerbsintensiven Marktumfeld haben wir unsere Finanzziele erreicht und deutliche Fortschritte bei der Umsetzung unserer Strategie bis 2016 gemacht“, sagte Konzernchef Kasper Rorsted. „Alle drei Unternehmensbereiche sind erneut profitabel gewachsen und haben ihre Marktanteile ausgebaut. Zu unserem insgesamt guten organischen Umsatzwachstum haben alle Regionen beigetragen. Dabei zeigten unsere Wachstumsmärkte wie in den Vorjahren eine sehr starke Entwicklung. Allerdings machten sich hier die zum Teil erheblichen Währungsabwertungen stärker bemerkbar.“ Mit Blick auf 2014 sagte Rorsted: „Das wirtschaftliche Umfeld bleibt schwierig; insbesondere der Einfluss negativer Wechselkurseffekte wird vor allem im ersten Halbjahr weiter spürbar sein. Angesichts dieser Rahmenbedingungen spielt die stetige Vereinfachung und Verbesserung unserer Prozesse und Strukturen auch zukünftig eine wichtige Rolle, um noch flexibler und effizienter zu werden. Zudem verfolgen wir weiter konsequent die Umsetzung unserer Strategie, um unsere ambitionierten Finanzziele 2016 zu erreichen.“

Zurückhaltende Ziele für 2014

„Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2014 ein organisches Umsatzwachstum zwischen 3 und 5 Prozent. Für die bereinigte EBIT-Marge rechnen wir mit einem Anstieg auf etwa 15,5 Prozent und für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie mit einem Zuwachs im hohen einstelligen Bereich“, fasste Rorsted die Finanzziele für 2014 zusammen. Zur vorgeschlagenen Erhöhung der Dividendenquote sagt Rorsted: „Wir wollen unsere Aktionäre an der erfolgreichen Entwicklung von Henkel stärker teilhaben lassen. Eine deutlich verbesserte Profitabilität und eine starke finanzielle Position erlauben uns eine Anhebung der Ausschüttungsquote von bisher rund 25 Prozent auf 30 Prozent für 2013. Zukünftig soll diese Quote zwischen 25 und 35 Prozent des um Sondereinflüsse bereinigten Jahresüberschusses nach nicht beherrschenden Anteilen betragen. Dadurch wird weder unser strategischer Handlungsspielraum beeinflusst, noch ändert sich damit die konservative finanzielle Grundausrichtung von Henkel.“

(Redaktion)


 


 

Kasper Rorsted
Geschäftsjahr 2014
Wechselkurse
Umsatzplus

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