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Konzernaufspaltung

E.ON-Aktionäre geben grünes Licht

Jetzt ist die Aufspaltung endgültig beschlossen: Die E.ON-Aktionäre haben auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Essen mit großer Mehrheit der Trennung der Geschäftsbereiche zugestimmt. E.ON mit Sitz in Essen kümmert sich zukünftig um Kundennetze, Kundenlösungen und erneuerbare Energien. Die neue Gesellschaft Uniper mit Sitz in Düsseldorf verantwortet das klassische Energiegeschäft mit den Schwerpunkten Stromerzeugung und Energiehandel.

99,68 Prozent des vertretenen Grundkapitals haben auf der E.ON-Hauptversammlung der Abspaltung einer Mehrheitsbeteiligung an der Uniper in Höhe von 53,35 Prozent an die Aktionäre der E.ON SE zugestimmt. Damit der Weg für die endgültige Umsetzung der strategischen Neuausrichtung von E.ON frei. „Ich freue mich über dieses klare Ergebnis. Diese eindrucksvolle Zustimmungsquote ist ein Beleg für das große Vertrauen unserer Aktionäre in die Strategie von Vorstand und Aufsichtsrat. Sie ist zugleich auch eine persönliche Verpflichtung für Management und Mitarbeiter von E.ON, nun mit aller Kraft unsere Vision von einer neuen, konsequent kundenorientierten E.ON zügig umzusetzen“, sagte E.ON-Vorstandsvorsitzender Johannes Teyssen. Durch die Zustimmung der Aktionäre zur Abspaltung von Uniper wird diese mit der Eintragung in das Handelsregister voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2016 wirksam werden. E.ON-Aktionäre erhalten dann automatisch Aktien von Uniper in dem im Spaltungsvertrag festgelegten Zuteilungsverhältnis von 10:1. Das bedeutet, dass Aktionäre der E.ON SE für jeweils zehn E.ON-Aktien eine Uniper-Aktie erhalten.

Neuer Aufsichtsratsvorsitzender

Die Hauptversammlung bestimmte auch einen neuen E.ON-Aufsichtsratsvorsitzender. Karl-Ludwig Kley, früherer CEO bei Merckheute folgt Werner Wenning, der seinen Posten auf eigenen Wunsch niederlegelegt hat. Er gehörte dem Aufsichtsrat seit April 2008 an und führte das Gremium seit Mai 2011. Der Jurist Karl-Ludwig Kley begann seine Karriere 1982 bei der Bayer AG. Er leitete das Ressort Finanzen von Bayer in Japan, den Geschäftsbereich Pharma der italienischen Bayer- Tochtergesellschaft und später das Ressort Finanzen und Investor Relations der Bayer AG bis 1998. Von 1998 bis 2006 war Kley Finanzvorstand der Deutschen Lufthansa AG, bevor er 2006 als Mitglied und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung zur Merck KGaA wechselte. 2007 wurde er dort Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO.

(Redaktion)


 


 

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