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ARAG-Bilanz

Jahresüberschuss mehr als verdoppelt

Der in Düsseldorf begeimatete ARAG Konzern hat bei den Beitragseinnahmen in In- und Ausland 2010 eine Zunahme von 4,4 Prozent erzielt. Insgesamt hat der Konzern seinen Jahresüberschuss nach Steuerabzug in Höhe von 50,1 Millionen EUR gegenüber dem Vorjahr (21,0 Millionen EUR) mehr als verdoppelt.

"Der ARAG Konzern hat in den letzten Jahren die Rolle eines nationalen Nischenanbieters verlassen. 80 Prozent unserer Beitragseinnahmen werden außerhalb des vormals bestimmenden deutschen Rechtsschutzgeschäftes erzieltl", erläuterte Dr. Paul-Otto Faßbender, Vorstandsvorsitzender der ARAG, die Entwicklung des Konzerns bei der Bilanzvorlage.

Das Familienunternehmen baute seine Beitragseinnahmen im In- und Ausland insgesamt um 4,4 Prozent von 1,37 Milliarden EUR auf 1,43 Milliarden EUR aus. Die Gesamtleistung des Konzerns inklusive der Dienstleistungsgesellschaften legte von 1,41 Milliarden EUR auf 1,49 Milliarden EUR zu. Gleichzeitig hat der Konzern sein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit sehr deutlich um 38,4 Prozent von 46,4 Millionen EUR auf 64,2 Millionen EUR im Geschäftsjahr gesteigert.

 "Die Aktionäre sind mit dieser Entwicklung sehr zufrieden", unterstrich Faßbender. Für die Kunden hat der Konzern im Geschäftsjahr 2010 insgesamt Versicherungsleistungen von 927,5 Millionen EUR übernommen (Vorjahr: 909,6 Millionen EUR). Die Konzern-Schadenquote sank aufgrund der insgesamt guten Geschäftsentwicklung dennoch von 67,0 Prozent auf 65,5 Prozent.

Rechtsschutz bleibt das stärkste Segment

Im gesamten Rechtsschutzgeschäft, dem größten Konzernsegment, hat die ARAG ihre Beitragseinnahmen um 3,1 Prozent von 685,6 Millionen EUR auf 706,5 Millionen EUR ausgebaut. Das internationale Rechtsschutzgeschäft lieferte mit seiner deutlichen Prämiensteigerung von 7,4 Prozent auf 406,7 Millionen EUR (Vorjahr: 378,5 Millionen EUR) einen wichtigen Wachstumsbeitrag.

Stärkstes Wachstum in Italien und Spanien

Am stärksten wuchsen die internationalen Gesellschaften in Italien (20 Prozent), Spanien (6 Prozent) und den Niederlanden (5 Prozent). Die ARAG festigt damit ihre Position als Nummer zwei im weltweiten Rechtsschutzgeschäft. Im gesättigten deutschen Rechtsschutzmarkt sanken die Beitragseinnahmen um 2,3 Prozent auf knapp 300 Millionen Euro nach 307,1 Millionen EUR im Vorjahr.


 


 

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