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Kranken- und Rentenversicherung

Auf was Existenzgründer achten müssen

Wer mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, braucht nicht nur ein gutes Geschäftsmodell. Auch finanziell warten viele wichtige Entscheidungen auf Existenzgründer. So müssen etwa auch Kranken- und Rentenversicherung neu definiert werden. Brigitte Carle von der Pecunis AG gibt Tipps zur Finanzvorsorge.

Der größte Unterschied bei der finanziellen Absicherung vorab: Während bei Angestellten der Arbeitgeber die Hälfte der Beiträge zahlt, müssen Selbstständige alleine für ihren Versicherungsschutz aufkommen.

"Insbesondere die Altersvorsorge wird gerne so lange aufgeschoben, bis vermeintlich genug Geld dafür übrig bleibt. Das führt meist zu sehr niedrigen Renten", hat Brigitte Carle, Vorstand beim Stuttgarter Finanzdienstleister Pecunis AG, festgestellt.

Doch selbstständig ist nicht gleich selbstständig. Einige Berufsgruppen wie Handwerker, Künstler und Publizisten, Hebammen und freiberufliche Lehrer sind per Gesetz pflichtversichert. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) schätzt, dass 1,8 Millionen Selbstständige nicht durch eine obligatorische Rentenversicherung abgesichert sind.

Selbstständige können freiwillig in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen - der Mindestbeitrag beträgt 78,40 Euro - oder auf eine rein private Vorsorge setzen. Vor der Selbstständigkeit erworbene Ansprüche an die Rente bleiben erhalten.

"Die gesetzliche Altersvorsorge bietet aber generell nur eine Grundversorgung. Ich empfehle deshalb allen ergänzende Rücklagen, zum Beispiel Kapital bildende Lebensversicherungen, Immobilienbesitz, Sparverträge oder Investmentfonds. Die persönliche Situation entscheidet letztlich darüber, was am sinnvollsten ist", sagt Brigitte Carle.

In Deutschland muss jeder krankenversichert sein - auch Selbstständige. Sie haben die Wahl zwischen einer privaten Krankenversicherung und einer freiwilligen Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung. Welches Modell sinnvoller ist, bestimmt auch hier die persönliche Lebenssituation.

"Wer älter ist, ein geringes Einkommen hat oder Familienangehörige mitversichern muss, ist in der Regel mit einer gesetzlichen Krankenversicherung besser beraten. Für junge, gesunde und einkommensstarke Versicherungsnehmer kommt dank günstigerer Beiträge und umfangreicherer Leistungen eine private Lösung in Frage", erklärt Brigitte Carle.

Zu beachten ist, dass Privatversicherte oft nur schwer ins gesetzliche Modell zurückwechseln können. Die Finanz-Vorsorge-Spezialisten der Pecunis AG zeigen Selbstständigen, wie sie ihren Versicherungsschutz und ihre Altersvorsorge mit einem steuer-optimierten Vermögensaufbau verknüpfen können.

Unter www.pecunis.com können sich Interessenten weiter informieren.

(Quelle: ots)


 


 

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