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Gastronomie in der Krise

Auch die Sterne leuchten matter

Die Finanz- und Wirtschaftskrise geht auch an den Spitzengastronomen in Nordrhein-Westfalen nicht spurlos vorbei. So verzeichneten einige Sterne-Restaurants weniger Reservierungen und einen Rückgang bei den Umsätzen.

Zudem setzte der lange Winter den Edelrestaurants zu. Das ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur ddp. «Wir haben die Krise schon gespürt», sagt Berthold Bühler vom «Résidence» in Essen. So sei die Buchung durch Firmen zum Beispiel für Neujahrsempfänge zurückgegangen. Hinzu kämen der lange Winter und die «extremen Witterungsverhältnisse» vom Anfang dieses Jahres. Dadurch sei der Umsatz im Januar und Februar hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Das schlechte Frühlingswetter macht den nordrhein-westfälischen Gastronomen insgesamt schwer zu schaffen. Thorsten Hellwig, Sprecher des Hotel- und Gaststättenverbandes NRW (Dehoga): "Das kalte, regnerische Wetter verschärft die Wirtschaftslage der Bars, Bistros und Restaurants, die ohnehin mit Umsatzrückgängen zu kämpfen haben." Beziffern konnte er die Höhe der witterungsbedingten Mindereinnahmen allerdings nicht.

Seit zwei Jahren müssten die Gastronomen rückläufige Einnahmen verkraften, sagte Hellwig. Im März 2010 seien diese im Vergleich zum Vorjahresmonat real um 7,6 Prozent eingebrochen. Hier schlage sich die gesamtwirtschaftliche Situation nieder.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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