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Krisen trüben Auslandsgeschäft

Henkel hält trotzdem an Jahreszielen fest

Eigentlich macht Henkel gute Geschäfte in Osteuropa, aber die Ukraine-Krise und die Euro-Aufwertung gegenüber dem Rubel machen dem Konzern zu schaffen. Auch die Unruhen im Nahen Osten trüben das Geschäft. Trotzdem hält Henkel-Chef Kasper Rorsted an den Jahreszielen fest.

„Henkel hat seine gute Entwicklung im zweiten Quartal 2014 fortgesetzt. In einem weiterhin schwierigen Marktumfeld haben alle Unternehmensbereiche ihre Umsätze organisch ausgebaut und die Profitabilität weiter verbessert“, sagt Henkel-Vorstandsvorsitzender Kasper Rorsted. Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr sagte Rorsted: “Aufgrund des sich zuspitzenden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine sowie den anhaltenden politischen Unruhen in Nahost gehen wir von negativen Einflüssen auf das Marktumfeld aus.“ Aber trotz des schwierigen Umfelds bestätigt Rorsted den bisherigen Ausblick für das laufende Jahr: „Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2014 ein organisches Umsatzwachstum zwischen 3 und 5 Prozent. Für die bereinigte Marge -jahresueberschuss-gewinn-berechnung-kennzahl-_id36954.html'>EBIT -Marge rechnen wir mit einem Anstieg auf etwa 15,5 Prozent und für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie mit einem Zuwachs im hohen einstelligen Prozentbereich.“

Strategie geht auf

Rorsted sieht Henkel weiter auf einem guten Weg bei der Umsetzung der strategischen Prioritäten und Ziele bis zum Jahr 2016. Im Laufe des zweiten Quartals hatte Henkel Akquisitionen im Gesamtwert von rund 1,2 Milliarden Euro bekanntgegeben. Im zweiten Quartal 2014 schwächten sich vor allem die Währungen der Wachstumsregionen sowie der US-Dollar weiter ab. Bedingt durch die negativen Wechselkurseffekte lag der konzernweite Umsatz mit 4.137 Mio. Euro um 3,5 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals. Organisch, also um Wechselkurseffekte und Akquisitionen/Divestments bereinigt, stieg der Umsatz dagegen um 3,3 Prozent.

Das bereinigte EBIT stieg um 2,1 Prozent von 660 Mio. Euro auf 674 Mio. Euro. Das berichtete betriebliche Ergebnis (EBIT) lag bei 589 Mio. Euro nach 607 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Die bereinigte Umsatzrendite (EBIT-Marge) legte um 0,9 Prozentpunkte von 15,4 auf 16,3 Prozent zu. Die berichtete Umsatzrendite erreichte mit 14,2 Prozent das Niveau des Vorjahresquartals.

Der Quartalsüberschuss stieg um 10,8 Prozent von 432 Mio. auf 446 Mio. Euro. Nach Abzug nicht beherrschender Anteile in Höhe von 5 Mio. Euro lag der Überschuss bei 441 Mio. Euro (Vorjahresquartal: 418 Mio. Euro). Der bereinigte Quartalsüberschuss nach Abzug nicht beherrschender Anteile betrug 499 Mio. Euro gegenüber 461 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) stieg von 0,96 auf 1,02 Euro. Bereinigt legte es um 8,4 Prozent von 1,07 Euro im zweiten Quartal 2013 auf 1,16 Euro im zweiten Quartal 2014 zu.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet Henkel ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent. Henkel geht davon aus, dass das Wachstum der Unternehmens-bereiche jeweils in dieser Bandbreite liegen wird. Im Einklang mit der Strategie 2016 erwartet Henkel einen leichten Anstieg des Umsatzanteils der Wachstumsmärkte. Gegenüber den Werten des Jahres 2013 erwartet Henkel bei der bereinigten Umsatzrendite (EBIT) eine Steigerung auf etwa 15,5 Prozent und einen Anstieg des bereinigten Ergebnisses je Vorzugsaktie im hohen einstelligen Bereich.

(Redaktion)


 


 

2. Quartal 2014
EBIT
Umsatz
Prognose
Kasper Rorsted
Ukraine-Krise

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